Warum Von Fellnasen und Lebensträumen entstanden ist und wer hinter diesem Podcast steckt erfährst du in dieser Folge 0 von Von Fellnasen und Lebensträumen.
Shownotes:
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]]>Was dich erwartet: Definitiv kein Hundetraining. Dafür gibt es tolle Lehrer die das drauf haben, dir dies alles zu erklären. Sondern, wir gucken uns an, was bei dir so abgeht bei Hundebegegnungen. Was spiegelt dir vielleicht dein Hund? Wie kannst du mit Achtsamkeit und tiefen Bewusstsein auf diese Situationen gucken? Was passiert bei dir?
Was kann ein Indiz sein, dass vielleicht an dein Innenleben liegt? Das dein Hund bei anderen Menschen, sei es Partner, Partnerin, Freunde oder Tagesstätten und Hundeschulen komplett anders beim treffen auf Artgenossen reagiert.
Klingt das spannend? Na dann, viel Spaß beim Lesen.

Damit du ein Gefühl bekommst, warum ich mich überhaupt mit diesem Thema beschäftige. Wenn es dich nicht interessiert, kein Problem, überspringe diesen Part einfach.
Mich hier kurz zu fassen fällt mir wirklich schwer, weil soviel dazu beigetragen hat, mich damit zu beschäftigen. Das Thema Persönlichkeitsentwicklung wurde mir mehr oder weniger ungewollt in den Schoß gelegt. Damals hieß es für mich, setz die auf den Hosenboden und schau dir deine Themen an oder verbleibe in deinem persönlichen Drama. Also entschied ich mich, nicht sofort, aber diese Challenge anzunehmen. Ich machte ein Coaching. Das half, aber da war noch Luft nach oben. 2021 das Jahr der großen Veränderungen. Da bot Veit Lindau sein Ausbildungsprogramm Life Trust Coaching an, das förmlich nach mir schrie. Doch auch mein größter Lehrmeister, Storm - ein Alaskan Malamute, zog bei uns ein. Er ist ein wahrer Fels in der Brandung, aber weiß genau was er und wann er es will. Und beim Gassi oder im Training sind es zu 99,9% keine Leckerlis. Meine persönliche Ausbildung mit der Ausbildung von Storm und seinen besonderen Charakter brachte mich immer mehr dazu, diese einzigartige Beziehung zwischen Hund und Mensch näher zu beleuchten. Und weil ich extrem wissensdurstig bin, studiere ich zurzeit Psychologie. Das in Kürze zu mir.

All deine Emotionen entstehen im limbischen System. Dieses reagiert als erstes. Bevor du überhaupt realisierst, dass sich Angst ausbreitet, wenn eine Hundebegegnung statt findet, ist diese Gefühl bereits präsent. Dieses System ist nicht so leicht zu steuern, wenn sich dort bereits Emotionen festgesetzt haben.
Deshalb wird das limbische System auch als emotionales Gehirn bezeichnet. Wenn du in diese Situation kommst, gleicht dein System dies mit vorherigen (ähnlichen) Situationen ab. Sprich, es wurde bereits als negativ oder krasser ausgedrückt als "Gefahr" abgespeichert.
Gucken wir uns den Ablauf bei Hundebegegnungen mal an:
Die Amygdala (der Mandelkern) im limbischen System, zuständig für die Wiedererkennung und Speicherung von Situationen und analysiert mögliche Gefahren. Sie erkennt eine mögliche Gefahr, da es ja leider schon negativ abgespeichert wurde und Stress wird sofort ausgelöst.
Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet und dein Körper geht in einem Kampf- oder Flucht- Modus. Und nun kommt der Clue, dein rationales Denken (was im Großhirn) stattfindet wird zum Teil ausgeschaltet. Jetzt, wo du es eigentlich so dringend benötigst.
Tada, das Kind ist so eben in den Brunnen gefallen. Alles was du so rational gelernt hat, lässt sich nur zum Teil oder gar nicht abrufen.
Dein System ist in einem evolutionären Zustand, wie "Säbelzahntiger, gefährlich, wegrennen, keine Zeit zum Nachdenken, sonst werde ich aufgefressen."

Gucken wir uns kurz deinen Hund an. Dieser ist ein Experte darin, dich richtig gut lesen können.
Körpersprache:
Dein Hund liest permanent deine Körpersprache durch Beobachtung. Er checkt deine Körperhaltung, deinen Geruch und deine Gestik ab. Und sie können das verdammt gut. Die kleinste subtile Veränderung in deiner Haltung, sei es deine Schulterhaltung und veränderte Bewegungsmuster nehmen sie wahr. Da hört es nicht auf, auch deine Mimik im Gesicht können sie lesen. Von einem Lächeln bis hin zu einer Veränderung deiner Augenbrauen.
Stimme:
Hunde können Veränderungen in der Stimme wahrnehmen. Ist deine Stimme freudig, klar mit voller Absicht, ängstlich oder unsicher. Dies können sie oft besser wahrnehmen, als was du gerade sagst.
Geruchliche Wahrnehmung:
Dein Hund mit seinem Superkolben, kann kleinste Veränderungen in deinem Körpergeruch wahrnehmen. Emotionen, wie Stress, Angst und Freude verändern den Geruch. Damit sendest du eindeutige Signale aus. Auch bevorstehende Stimmungsänderungen können sie riechen.
Emotionale Verbindung.
Durch das tägliche Zusammenleben entsteht eine tiefe emotionale Verbindung. Dein Hund erlernen deine individuellen Muster und Routinen. Und dadurch erlernen sie, wie du in bestimmten Situationen reagierst.
Der Teufelskreis:
Jetzt haben wir uns einen perfekten und absolut ungewollten Teufelskreislauf erschaffen.
Du hast bezüglich eine Hundebegegnung Angst und bist deshalb angespannt. Dein Hund kann dies wahrnehmen. Er fühlt sich wahrscheinlich verunsichert und weiß das was nicht stimmt. Dadurch reagiert er nicht wie gewollt und zack gibt es wieder eine negative Erfahrung für die Amygdala. Was zu bestätigen war, "Es klappt ja eh nicht".
Dieser Artikel ist gerade pure Selbsttherapie für mich. Denn ich habe, seit ich denken kann, ein Thema damit. Und rein von dem Wissen her, weiß ich was zu tun ist, aber mein Limbisches System ist bis jetzt noch immer machtvoller als ich.
Deshalb habe ich mich durch einen tolle Bekannte, vor kurzen zu diesem Thema coachen lassen, weil ich so emotional befangen war und selbst einfach nicht auf den Kern meines Problems gekommen bin und dieses wertvolle Wissen und viele wertvolle Impulse möchte ich dir nun weitergeben.

Meine zwei Jungs: Wall-E und Storm
Diese Impulse beruhen auf meine Gedanken und Erfahrungen. Zudem geht es hier um normale Begegnungen mit Artgenossen. Auf einem breiteren Waldweg kommt dir ein anderer Hund angeleint entgegen und verhält sich (relativ) ruhig.
Ein heißes Thema mit dem ich mich so identifizieren kann. Wir geben sehr gerne die Verantwortung ab. "Wieso kommt dieser Hund nun gerade hier lang? Wieso kann der nicht warten? Warum kann mein Hund das einfach nicht?"
Übernehme die Verantwortung für die Situation, für deinen Hund und für deine Emotionen. Nehme an was ist. Das besagt auch das Gesetz der Anerkennung. So wie Innen, so auch Außen.
Ich war ganz geschockt, als ich für mich erfahren habe, dass ich in dieser Situation kein Vertrauen in Storm habe. Obwohl er mir schon oft bewiesen hat, dass wir ein gutes Team in dieser Situation sind und es bewältigen können. Doch ich bin wieder in alte Muster gefallen.
Ich gehe stark davon aus, dass du auch positive Erlebnisse mit deinem Hund bereits hattest, wie zum Beispiel in Training in der Hundeschule und tief in dir weißt, was er kann. Vertraue deine Fellnase und gib ihn dadurch Zuversicht. Das wird er spüren und er fühlt sich dann gut aufgehoben bei dir.
Noch ein kleiner Zusatzimpuls: Sprich mit ihm, innerlich oder leise, dass du dich gerade unsicher fühlst, seine Unterstützung gerade benötigst und ihr das gemeinsam schaffen werdet.
Wer fühlt bitte gerne Angst und Unsicherheit? Was für schxxx Gefühle. Doch jedes Gefühl will gefühlt werden und möchte deine Aufmerksamkeit. Doch um so mehr du was nicht willst und fühlen möchtest, um so mehr hat es Kraft und wird mehr. Wenn in dieser Situation die Angst oder Unsicherheit hoch kommt, dann nehme diese an. Atme in diese ein. Wenn du Zeit hast, weil der andere Hund noch weit genug weg ist, schließe sogar kurz deine Augen. Sie dürfen da sein. So gesehen, wollen sie dich nur vor einer unangenehmen Situation warnen und schützen. Wenn du diese annimmst, können sie sich auch lösen, weil sie deine Beachtung bekommen haben.
Ich weiß nicht, wie es dir in dieser Situation geht, aber ich merke sofort wie sich meine Körpersprache ändert. Meine Schulter sacken in sich zusammen und mein Gesichtsausdruck verändert sich definitiv auch.
Wenn du es schaffen kannst, in dieser Situation auf deine Körpersprache zu achten, dann versuche dich gerade zu machen. Auf Körpersprache reagiert nicht nur deine Fellnase, sondern auch deine Gedanken und Emotionen. Dies nennt sich Embodiment. Körper und Gedanken in Einklang bringen und beides beeinflusst sich. Wenn du dies nicht in dieser Situation schaffst, dann übe es in einer neutralen Situation.
Wie fühlst du dich in dich gesackt und Schultern nach vorne und hochgezogen und wie fühlst du dich aufrecht stehend und Schultern nach hinten gestreckt?
Bitte was? Es klingt nun etwas verrückt, doch es stimmt. Du kannst dir deine Realität selbst erschaffen. Ein Beispiel aus meinem Leben. Als ich früher mit Isis und Storm alleine zusammen Gassi gehen "musste", habe ich emotional eine Krise bekommen, da ich Angst hatte, was alles passieren könnte, wie zum Beispiel unschöne Hundebegegnungen. Vor allem wenn es Abends war, hatte ich solch seltsame Begegnungen, die ich nie hatte, wenn wir zu viert gegangen sind oder ich alleine mit einem Hund.
Isis ist leider nicht mehr bei uns. Der Wall-E ist seit einigen Monaten bei uns. Um wieder zum Thema zu kommen. Jetzt gehe ich alleine mit Wall-E und Storm Gassi. Ich mache mir viel weniger Gedanken darum, was passieren könnte und meine Angst bzw. Unbehagen hat nachgelassen. Auf einmal ist mir aufgefallen, dass die Gassis voll entspannt verlaufen. Ich treffe fast niemanden und die Situationen die etwas herausfordernder sind, meistern wir sehr gut. Du musst mir nicht glauben, aber es stimmt.
Alle Impulse dich ich dir hier als Inspirationen aufgeschrieben habe, benötigen Zeit. Das limbische System lässt sich nicht so schnell umpolen. Es dient uns ja dazu vor Gefahren zu warnen und zu schützen. Natürlich ist im Verstand keine wirkliche Gefahr, aber leider wurde dies so von uns abgespeichert.
Es hilft bereits sehr, wenn du dir in diesen Situationen dir deine Gedanken und Gefühle bewusst wirst. Wenn du achtsam auf diese achtest, denn dann hast du bereits einen Ansatz, was dir helfen könnte. Ich glaub an dich und deine Fellnase!

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist einzigartig und komplex. Unsere vierbeinigen Begleiter sind wahre Experten darin, unsere Emotionen und körperlichen Signale zu lesen. Wenn wir lernen, unsere eigenen Reaktionen und Emotionen besser zu verstehen und anzunehmen, können wir auch schwierige Situationen wie Hundebegegnungen besser meistern.
Der Schlüssel liegt darin, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und achtsam mit unseren Emotionen umzugehen.
Wie ist es dir mit diesem Artikel ergangen? Hat er dir neue Perspektiven eröffnet? Ich würde mich sehr über deine Erfahrungen und Gedanken in den Kommentaren freuen.
Vielen Dank für deine Zeit und dein Vertrauen
Kirsty und ihre Fellnasen
Da uns negative Gedanken tatsächlich krank machen können, ist es so wichtig zu lernen diesen auf die Schliche zu kommen und liebevoll zu stoppen.
Erfahre hier wie du negative Gedankenmuster durchbrechen kannst und diese in positive umzuwandeln.
Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung kann dich deine Fellnase gut dabei unterstützen. Hierzu wirst du auch eine kleine Aufgabe finden.
Rein physiologisch handelt es sich bei Gedanken um elektrische Impulse, die ihrerseits elektrische und chemische Reaktionen in unserem Gehirn hervorrufen. Gedanken sind Kräfte. Was genau im Körper passiert, wird von unserem Unterbewusstsein bestimmt, d.h. von dem, was wir von Kindheit an gelernt und erfahren haben.
Es ist zunächst von grundlegender Bedeutung, dass du dir der Tatsache bewusst wirst, dass deine Gedanken eine gewaltige Kraft besitzen. Sie beeinflussen nicht nur deine emotionale und psychische Gesundheit, sondern auch unser physisches Wohlergehen. Negative Gedankenketten können dich in einen Strudel aus Selbstzweifeln und düsteren Zukunftsaussichten ziehen. Daher ist es essentiell zu lernen, die Verantwortung für deine Gedanken zu übernehmen und aktiv daran zu arbeiten, sie in eine positive Richtung zu lenken.

Negative Gedanken haben wir Menschen alle und sind generell kein Problem, doch wenn sie zu häufig werden, können sie belastend und krankhaft werden. Diese Art der Gedanken sind so machtvoll, dass sie zu einer depressiven Verstimmung führen können. Das wirklich Schlimme daran ist, dass du dich mit diesen Gedanken regelrecht selbst fertig machst. Negative Glaubenssätze wie: „Ich schaffe das nie“ „Ich bin nichts wert“ „Ich bin nicht liebevoll“ tauchen dann auf.
Negative Gedanken werden starr und führen zu keiner Lösung. Du beziehst dich auf die Vergangenheit und denkst, dass die Zukunft dann genau so wird. Du denkst an vergangene Fehler oder Handlungen nach. Du wirst total pessimistisch und kritisch gegenüber allen und jeden. Es wird quälend und erdrückend.
Doch du bist diesen Gedankenmuster nicht hilflos ausgeliefert. Du hast die Power diese zu verändern und zu durchbrechen. Dafür gibt es Strategien, die ich hier noch vorstellen werde.
Guckst du noch Nachrichten? Eine zwar erst mal ungewöhnliche Frage, doch zurzeit sind negative Nachrichten extrem präsent. Leider ist es auch so, dass dies von Medien bewusst so gewählt wird, da diese für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Dennoch belasten diese. Wer fühlt sich nicht vom Krieg, Klimawandel und die daraus resultierenden Naturkatastrophen betroffen.
Und dabei bleibt es ja nicht, auch noch die "normalen" privaten Probleme dazu kommen. Sehr viele Gründe für negative Gedanken. Dazu kommen noch die fiesen negativen Glaubenssätzen hoch, wie " Warum immer ich?" "Das Leben ist hart und ungerecht!" . Du machst dich in den Moment zum Opfer, wenn du anfängst zu jammern. Es zieht deine Energie und lenkt deinen Fokus auf das Negative.
Fang an die Verantwortung für deine Gedanken zu übernehmen, indem du dir diese bewusst machst. Beurteile deine Situation anderes.

Ein effektiver Ansatz, um ein tieferes Bewusstsein für deine Gedanken zu entwickeln, ist die Praxis der Achtsamkeit und Meditation. Ich empfehle euch, die kostenlose App von homodea auszuprobieren, die eine breite Palette an Meditationen bereithält. Diese können euch dabei unterstützen, euren Geist zu zähmen und zur Ruhe zu bringen.
Link zur kostenfreien Meditation App.
Ein weiterer Tipp, den ich dir ans Herz legen möchte, ist die Nutzung von visuellen Signalen. Stell dir beispielsweise eine rote Ampel oder ein Stoppschild vor. Rot ist für unser Gehirn eine Signalfarbe. Negative Gedankenspiralen lassen sich dadurch stoppen. Indem du bewusst ein Stopp einlegst, schaffst du Raum, um deine Denkweise zu hinterfragen und den Fokus auf positive Aspekte zu richten.
Es ist zudem sehr aufschlussreich, deine wiederkehrenden Gedankenmuster zu beobachten und die Auslöser zu identifizieren, die uns in negative Gedankenspiralen stürzen. Wenn du achtsam gegenüber diesen Triggern sind, kannst du die automatisierten Abfolgen von negativen Gedanken und Überzeugungen durchbrechen. Ich rate dazu, eine Perspektive als neutraler Beobachter einzunehmen, um die eigenen Gedanken zu analysieren und ihre Stichhaltigkeit zu hinterfragen.
Um die Last negativer Gedanken zu erleichtern, ist es manchmal hilfreich, der inneren Stimme einen humorvollen Klang zu verleihen. Stell dir vor, diese Stimme klingt wie Mickey Mouse oder ein anderer komischer Charakter. Indem wir die Schwere der inneren Stimme reduzieren, können wir die Macht negativer Gedanken und Überzeugungen abschwächen und diese die Ernsthaftigkeit entziehen.
Ich empfehle auch, negative Gedanken niederzuschreiben und sie nach einiger Zeit noch einmal zu betrachten. Dies kann dazu beitragen, eine neue Perspektive zu erlangen und eventuell Lösungsansätze zu entdecken. Diese Übung kann unterstützen, die Validität negativer Gedanken zu überdenken und die eigenen Erfolge zu würdigen, was wiederum die negativen Auswirkungen des Denkens verringern kann.

Negative Gedanken und Energien haben einen Effekt auf dein Verhalten. Hier die Übung zu der ich dich einlade mal auszuprobieren:
Gassigehen mit deiner Fellnase. Wo liegt deine Aufmerksamkeit wenn für dich oder deine Fellnase negative Reize euch ablenken? Werde diese zum Problem für dich?
Hier Beispiele die ich meine: Ein anderer Hundehalter oder eine Hundehalterin mit Hund, jemand der mit Fahrrad unterwegs ist (mit oder ohne Hund), Jogger, Bauarbeiter*innen auf dem Gehweg, Rehe im Wald oder auf dem Feld u.s.w..
Ich lade dich ein, in diesem Moment deinen Fokus auf die gewünschten Verhaltensweisen und Ziele zu legen, anstatt negative Energie zu verstärken und diese mit deiner Energie zu befeuern. Oder sich über das "Hindernis" insgeheim zu ärgern.

Abschließend möchte ich dich ermutigen, die vorgestellten Tipps anzuwenden, um negative Gedanken zu managen und in positive umzuwandeln. Die Wichtigkeit von Selbstbewusstsein und proaktiven Schritten in Richtung einer positiveren Denkweise kann nicht genug betont werden. Ich hoffe, dass diese Methoden dir dabei helfen werden, deine Denkmuster zu verändern und ein zufriedeneres und gesünderes Leben zu führen.
War dieser Artikel hilfreich für dich?
Ich freue mich darauf, euch auf eurem Weg zu unterstützen und bin gespannt auf die Erfahrungen und Fortschritte, die ihr macht. Lasst uns gemeinsam die Kraft unserer Gedanken zum Positiven verändern!
Herzlichst, deine Kirsty mit ihren Fellnasen
Doch zurzeit weißt du noch nicht wie das geht? Deine größte Sorge ist, dass es im Napf an was fehlen könnte. Aber auch das Zeitmanagement bereitet dir Sorgen.
Als ich vor über sieben Jahren das Futter für meine Hündin Isis von Trocken - und Bassfutter auf BARF umgestellt habe, stand ich wie ein Ochs vorm Berg. Ich habe mir zwei Bücher dazu geholt und durchgelesen, trotzdem fühlte ich mich extrem unsicher. Ich wollte ja alles richtig machen. Nach einer Zitterpartie habe ich gefühlt nach einer Stunde eine Mahlzeit hergestellt.
Daher hier diesen Beitrag, um dir einen Einblick zum Thema zu geben und eine Basis an Wissen zu schaffen.
Fangen wir an der Wurzel an:

Hundefutter ist eine speziell auf die physiologischen Bedürfnisse von Hunden ausgerichtete Tiernahrung. In Deutschland wird überwiegend industriell gefertigtes Fertigfutter verfüttert, knapp 8 % der Hundebesitzer verfütterten einer 2012 veröffentlichten Studie zufolge selbst zubereitete Rationen.
Eine gute Frage. Hierzu ein kleiner Einblick zur Entstehung von Fertigfutter.
Durch die Industrialisierung im 20. Jahrhundert wurde Fertigfutter für Hunde entwickelt. Erst war es nur für erkrankte Hunde gedacht, doch schnell ist das Angebot gewachsen und das Futter gab es für alle Hunde. 80 bis 90% aller Hundehalter füttern ihren Hund Fertigfutter.
Der Proteingehalt im Fertigfutter ist oft recht hoch. Warum? Der Gedanke dazu: der Hund stammt ja vom Wolf ab. Das Fertigfutter soll "artgerecht" sein. Doch aufgrund der hohen Nachfrage an Fleisch, kam die Massentierhaltung ins Spiel.
Diese Tiere können nicht mehr artgerecht gehalten werden. Dadurch hat sich die Qualität des Fleisches geändert und die Zivilisationskrankheiten haben sich erhöht, bei Mensch und Hund.
Deshalb fangen viele Hundehalter*innen an umzudenken. Ob im Fokus die Gesundheit des eigenen Hundes steht, die Umwelt oder die der Nutztiere. Wer das Hundefutter selber macht, hat es komplett in der Hand. Und weiß ganz genau was im Napf drin ist.
Die Wölfe zählen zu den Fleischfressern (Canivoren). Sie ernähren sie hauptsächlich von Fleisch. Der Haushund hat zwar den Ursprung beim Wolf, jedoch wohnen unsere Hunde bereits sehr lange unter uns. Das Verdauungssystem hatte genug Zeit sich anzupassen.
Das bedeutet Hunde sind in der Lage Kohlenhydrate zu verwerten. Daher zählen die Hunde zu den Allesfressern (Omnivoren).
Praktisch und schnell eine Dose aufmachen oder eine Tüte aufreißen. So einfach kann es sein, den Vierbeiner zu füttern. Also, warum sich die Mühe machen, das Hundefutter selber zu machen? Oft steht der Aspekt der Gesundheit im Fokus. Finden wir heraus warum das so ist. Schauen wir uns zuerst das Fertigfutter etwas genauer an.
Es ist ein stark verarbeitetes Lebensmittel. Alle Bestandteile werden hoch erhitzt und unter hohem Druck verarbeitet. Die Futterbrocken fühlen sich fettig an, da diese mit Fett besprüht werden, um die Akzeptanz zu erhöhen.
Im Trockenfutter befinden sich immer Kohlenhydrate. Ohne diese würde das Futter nicht "kleben". Es handelt sich hierbei nicht um gute Kohlenhydrate. Erbsenprotein und Rübenschnitzel sind Nebenerzeugnisse der Lebensmittelindustrie.
Das heißt, diese Produkte wurden bereits verarbeitet und werden dann nochmals im Hundefutter verarbeitet.
Diese Kohlenhydrate werden mit Fleischmehl vermengt. Da dieses Produkt eigentlich "Tod" ist, werden synthetische Vitamine und Mineralien zugesetzt. Dann wird wieder alles erhitzt, damit die Stärke alles verdickt. Unter hoher Hitze und unter Druck werden die Brocken hergestellt.

TIPP: Ein aufschlussreicher Artikel, warum Trockenfutter für Welpen und Junghunde nicht sonderlich gut geeignet ist und wie es sich auf die Darmgesundheit auswirkt.
Dieses Futter zählt auch zu den hoch verarbeiteten Lebensmittel. Die Dose wird auf ca. 135°C erhitzt. Das positive an dieser Art der Verarbeitung ist, dass der Inhalt steril ist. Es befinden sich keine Viren, Bakterien oder Schimmel in der Dose.
Doch die Kehrseite der Medaille ist:
Ein weiteres Thema sind diese Verdickungsmittel im Nassfutter:
Guarkenmehl: eine lösliche Faser aus der Guarbohne. Es kann Gewichtsverlust und niedrigeren Blutzucker, sowie Verdauungsprobleme wie Blähungen verursachen.
Xanthan: ein Polysaccharid ( Zuckermolekül ) aus fermentierten Bakterien. Es kann vereinzelt Durchfall verursachen.
Carrageen: ein Polysaccharid ( Zuckermolekül ) aus Rotalgen. Carrageen ist umstritten, weil es als krebserrgend gilt. Es kann auch zu gastrointestinalen Entzündungen führen, wie IBD.

Nun hast du einen kleinen Überblick über das Fertigfutter. Beantworten wir jetzt die Frage:
Zitat meiner Kundin: "Langfristig sparst du dir Tierarztkosten."
Bei den zuvor genannten Hundefutter als besonders negativ erwähnt, ist bei selbstgemachten Rationen als besonders positiv hervorzuheben - nämlich natürliche Nährstoffe. Nicht nur diese, sondern auch die ihre positiven Nebenstoffe.
Wie zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien.
Verarbeitungsprozesse gibt es auch, wenn du das Futter selber zubereitest, wie pürieren, dämpfen, kochen oder braten. Diese sind dennoch erheblich schonender und beeinflussen die Nährstoffe nur geringfügig.
Du kannst entscheiden welche Art und Qualität des Fleisches du fütterst. Hier hast du einen großen Einfluss auf die Wertigkeit des Futters und auf die Nachhaltigkeit.
Nutztiere aus der Massentierhaltung stehen leider unter den Einfluss von Stress, Antibiotika, Hormone, diese dann im Hundenapf gelangen.
Bei Gemüse und Obst sieht es nicht anders aus. Hier kannst du dich auf regionale und saisonale Produkte konzentrieren. Diese enthalten mehr natürliche Nährstoffe und weniger Pestizide.

Also ja, selber kochen für Hunde ist gesund. Doch es gibt hier auch einiges zu beachten. Finden wir mehr heraus...
Vielfalt ist schon mal das A und O. Ins Futter kommen tierische und pflanzliche Nahrungsmittel, sowie Kohlenhydrate und Ergänzungsmittel.
In meinen Augen ein sehr wichtiger Bestandteil im Hundefutter, vor allem Gemüse.
Obst sollte nur einen kleinen Anteil ausmachen. Ein Zuviel begünstigt weichen Kot oder sogar Durchfall. Zudem enthält Obst viel Säure, was zu Beschwerden wie Sodbrennen, führen kann.
Ja, dürfen sie. Hier solltest du darauf achten, dass diese besonders reif sind. Dadurch enthalten sie weniger Stärke und sind besser bekömmlich für deinen Hund.
Fast alle Obstsorten sind geeignet. Zitrusfrüchte enthalten viel Säure, daher hier eher Vorsicht. Persönlich empfehle ich gerne Äpfel, Birnen, Beeren ( vor allem Heidelbeeren ).
WICHTIG! Füttere keine Weintrauben, auch nicht Rosinen, da diese giftig sind. Bei Steinobst entferne den Kern, dieser darf nicht gefressen werden.
Obst kannst du roh füttern, aber püriert oder geraspelt. Denn Hund können so das Obst nur verwerten. Um die Zellulose aufzuschließen, müsste ein Hund kauen, was sie nicht können. Wenn du das Obst etwas dämpfst, muss dieses denn nicht püriert oder geraspelt werden.

Fast jedes Gemüse ist für Hunde geeignet. Meine Favoriten: Pastinaken, Karotten, Fenchel und Süßkartoffeln. Die Vielfalt ist hier wichtig.
WICHTIG! Im Napf gehören keine Zwiebeln oder Knoblauch. Nachtschattengewächse sind auch nicht geeignet. Diese enthalten Solanin was eine leicht giftige Substanz ist.
Ob roh oder gekocht, beides hat seine Vor- und Nachteile. Einige Nährstoffe können durch das Erhitzen besser aufgeschlossen werden. Kohlsorten, sowie Erbsen und Bohnen würde ich wegen der Verträglichkeit etwas dämpfen.
Wenn du das Gemüse roh fütterst, dann immer püriert oder geraspelt. Wenn du es kochst oder dämpfst ist dies nicht notwendig.
Kartoffeln sind für Hunde sehr gut geeignet. Diese müssen vorher gekocht werden.Achte hier bitte darauf, die grünen Stellen zu entfernen.
Mein Tipp: Dämpfe ein Teil des Gemüses und den anderen Teil fütterst du roh. Somit deckst du so gut wie möglich die Nährstoffe ab. Wo es möglich ist, sollte auch die Schale mit gefüttert werden. Denn viele Nährstoffe sind direkt unter der Schale vorhanden.

Generell sind Kohlenhydrate gut für Hunde. Sie müssen aber nicht ins Hundefutter, doch haben ihre Vorteile.
Verhalten:
Eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten fördert die Konzentration und Stressresistenz von Hunden. Dies ergab eine Studie der amerikanischen Psychologin Dr. Holly C. Miller.
Verdauung:
In Kohlenhydraten befinden sich Ballaststoffe. Sie zählen zu den Präbiotika. Ballaststoffe dienen als Futter für die Darmbakterien im Mikrobiom (Dickdarm).
Warum solltest du diese füttern? Weil sie für eine stabile Darmgesundheit dienen. Doch Ballaststoffe können noch mehr. Sie sättigen deinen Hund, regulieren den Blutzuckerspiegel, senken den Cholesterinspiegel und beeinflussen die Kotkonsistenz.
Falls dein Hund etwas zu viel auf seinen Hüften hat, wirken diese auch gegen Übergewicht.
Auf jeden Fall. Deshalb gehören sie täglich in den Napf meiner Hunde und sind oft in meinen erstellten Futterplänen enthalten. Haferflocken sind reich an Ballaststoffen, Proteinen, ungesättigte Fettsäuren, Spurenelementen und Mineralien ( vor allem Magnesium ).
Sie sind leicht verdaulich und spenden Energie. Haferflocken, als Haferschleim, eignen sich auch besonders gut in einem Schonkostplan. Persönlich weiche ich die Haferflocken in etwas Wasser ein. Lasse es stehen und gebe es so ins Futter.
Kommen wir zur nächsten Frage:
Ja, das ist auch möglich. Naturreis ist hier die beste Variante, da es gesünder ist. Es besitzt noch das Silberhäubchen auf den Korn. Daher besitzt dieser mehr Ballaststoff- und Vitalstoffe.
Ansonsten bieten sich gekochte Kartoffeln und Vollkornnudeln noch an.
Auch hier gibt es ein klares "ja". Nüsse enthalten viele gute ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und Vitamine. Paranüsse enthalten viel Selen und sind super geeignet für Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion. Nüsse sollten gemahlen gefüttert werden.
WICHTIG! Keine Macadamianüsse oder Bittermandeln füttern. Diese sind giftig für Hunde.
Tierisches Protein hat eine hohe biologische Wertigkeit und kann vom Hund sehr gut verwertet werden. Hier kannst du alles vom Rind, Geflügel, Ziege, Lamm, Wild etc füttern.
Hier ist es wichtig darauf zu achten, woher das Fleisch kommt und wie gut dein Hund dies verträgt. Es bietet sich an, zwischen zwei bis drei Fleischsorten zu variieren. Jede Fleischart hat geringfügig unterschiedliche Aminosäuren und diese werden somit abgedeckt.
Oft werden Hunde nur noch mit Muskelfleisch gefüttert. Doch dies ist gar nicht notwendig und auch nicht nachhaltig. Bereits das füttern von Fleischabschnitte macht einen ökologischen Unterschied, sowie das füttern von Lefzen, Maulfleisch oder Kopffleisch.
Bei Stichfleisch und Schlund solltest du auf die Menge achten. Denn diese können Hormone, Jod oder Schilddrüsenbestandteile enthalten. Ein ZUVIEL kann die Schilddrüse deines Hundes negativ beeinflussen.
Erst letztes Jahr hatte ich eine Kundin in der Beratung, wo die Schilddrüsenwerte im Blutbild auffällig waren. In der Ration war zu viel Stichfleisch enthalten. Durch eine Umstellung des Futters, habe sich die Werte wieder normalisiert.
TIPP: Füttere nicht alle Fleischsorten. Falls dein Hund im Laufe seines Lebens eine Unverträglichkeit entwickeln sollte, ist es gut immer eine Fleischart zu haben, die noch nicht gefüttert wurde. Für eine mögliche Ausschlussdiät.
WICHTIG! Füttere kein rohes Schweinefleisch. Dies kann das Aujeszky Virus enthalten. Die kann bei Hunden zur Pseudotollwut führen und diese ist tödlich.
Innereien müssen nicht ins Futter, aber sie können. Dadurch kannst die Menge des Muskelfleisches reduzieren und die Ökobilanz verbessern.
Leber und Niere solltest du nur in geringen Mengen füttern. Diese können abführend wirken. Leber enthält viel Vitamin A und Kupfer. Eine Überdosierung kann toxisch wirken.
Jedoch Herz und Geflügelmägen kannst du bedenkenlos füttern. Grüner Pansen und Blättermagen können auch in den Hundenapf.
Fisch enthält wichtige Omega - 3 - Fettsäuren. Umso fettiger der Fisch, umso mehr sind diese enthalten. Bedenke hier bitte das Thema der Nachhaltigkeit und Überfischung. Leider gibt es nicht mehr sehr viel Fisch und dieser kann zudem auch oft mit Quecksilber belastet sein.
Zu empfehlen sind: Wild-gefangener Alaska - Lachs, Seelachs und Seewolf.
Kopf und Gräten sollten nur roh gefüttert werden.
TIPP: Ich persönlich füttere Sprotten. Entweder roh oder getrocknet.
BARF - SHOP: Seit nun über 7 Jahren füttere ich mit selbstgemachten Hundefutter und arbeite als Ernährungsberaterin. Mein BARF - Shop ist noch im Aufbau, aber viele Produkte findest du hier bereits.
Wenn du ein gutes Gefühl bei der Knochenfütterung hast, sind Knochen ein wichtiger Bestandteil beim barfen. Jedoch vertragen viele Hunde keine Knochen mehr. Sie reagieren mit festen Knochenkot oder bekommen sogar Durchfall davon.
Einige Hunde verletzen sich beim fressen von Knochen. Knochen die splittern verletzen den Darm. Sie können auch zu Zahnfrakturen führen oder sogar stecken bleiben.
Knochen dienen zur Versorgung von Kalzium. Je mehr Fleisch am Knochen ist, desto geringer ist der Kalziumgehalt. Aber auch bekömmlicher.
Vorteile:
Hühnerhälse sind oft gut bekömmlich und ein guter Einstieg in die Knochenfütterung. Hier ist zu beachten, dass diese keinen hohen Kalziumgehalt haben. Eine weitere Alternative ist Knochenmus und gewolfte Hühnerhälse. Doch auch hier musst du darauf achten, ob dein Hund dies verträgt.
WICHTIG! Knochen nur roh füttern.

Generell vertragen Hunde Milchprodukte sehr gut. Sie sind eine gute und sehr gut verträgliche Proteinquelle. In den Hundenapf können Joghurt, Quark, Hüttenkäse und Buttermilch.
Von Milch solltest du lieber Abstand halten, da diese recht viel Laktose enthält. Diese wird von vielen Hunde nicht vertragen. Bei Milchprodukten ist der Laktosegehalt wiederum sehr gering.
Durch die Fütterung von Milchprodukten, kannst du die Fleischmenge im Futter reduzieren. Wenn möglich achte hier auf Bio - Qualität.
Fleisch liefert bereits eine gewisse Menge Fett. Vor allem wenn du Fleisch fütterst, welches durchwachsen ist. Dieses Fett können Hunde generell gut verarbeiten.
Wie hochwertig das Fett ist, hängt von der Herkunft des Tieres ab. Weidehaltung unterstützt die guten Omega - 3 - Fettsäuren im Fett.
Omega - 3 - Fettsäuren gehören zu den essenziellen Fettsäuren, wie auch die Omega - 6 - Fettsäuren. Das bedeutet, diese müssen über das Futter aufgenommen werden, da der Hund diese nicht selber herstellen kann.
Omega - 3 verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, hemmt die Blutgerinnung, wirkt Blutdruck senkend und entzündungshemmend.
Diese Öle können ins Futter:
WICHTIG! Leidet dein Hund an eine Pankreasinsuffizienz musst du auf die Fettmenge achten, diese sollte nicht die 5% überschreiten. Gerne kann ich dich hierzu beraten.
Du bereitest das Futter zu und denkst an alle wichtigen Zutaten. Doch leider reicht das nicht aus.
Wenn du nur Fleisch, Gemüse und paar Kohlenhydrate fütterst, werden definitiv einige wichtigen Nährstoffe fehlen. Diese sind über einen kurzen Zeitraum, wie zum Beispiel Urlaub, kein Problem.
Zumindest, wenn es ein gesunder erwachsener Hund ist. Doch auf Dauer wird es zu Mangelerscheinungen führen. Das ist auch der Grund, warum Tierärzte oft die Nasen beim Thema Barfen rümpfen.
Es ist nun schwierig, dir ganz individuell eine Antwort zu geben. Wenn du keine Knochen fütterst, muss Kalzium ergänzt werden. Jod, Vitamin D & E und verschiedene Nährstoffe (Zink, Mangan, Kupfer, Selen) müssen nach meiner Erfahrung fast immer ergänzt werden.
Meine Empfehlung: Es gibt von der Firma Futtermedicus verschiedene Allrounder die das Futter aufwerten und diese Löcher stopfen. Sprich mich gerne darauf an.
WICHTIG! Ein Zuviel an Nährstoffen ist genauso schlecht, wie ein Zuwenig.

Quellle: foodcalculator - so sieht es ohne Zusätze aus
Einige Hunde fressen nicht gerne rohes Fleisch oder vertragen es nicht sonderlich gut. Du kannst dann das Fleisch kochen oder braten.
Rohes Fleisch kann mit Keimen belastet sein und sich gesundheitlich negativ auf deinen Hund auswirken.
Salmonellen können auch im rohen Fleisch vorhanden sein. Je nach dem Immunsystem deines Hundes, können diese ihn gesundheitlich beeinträchtigen. So oder so wird er ein Salmonellen - Ausscheider und kann dich und dein Umfeld gesundheitlich beeinträchtigen.
Zu beachten: Rohes Fleisch immer in einem offenen Behälter auftauen lassen. Damit das Fleisch atmen kann, um eine mögliche Keimbelastung so gering wie möglich zu halten.
Es geht hier um erwachsende gesunde Hunde.
Welpen, Junghunde, sowie erkrankte Hunde benötigen besondere Aufmerksamkeit.
Die Berechnung des Futtermenge:
Große Hunderassen ( 30 -60kg ): 2% Futtermenge des Körpergewichtes
Mittlere Hunderassen ( 15 - 30kg ): 2,5 bis 3% Futtermenge des Körpergewichtes
Kleine Hunderassen ( weniger als 15kg ): 3,5 bis 4% Futtermenge des Körpergewichtes
Beachte: Es handelt sich hier um Richtwerte. Diese können von Hund zu Hund variieren. Kastration, Aktivität und Individualität nehmen einen Einfluss auf die Menge des Futters.
Es gibt verschiedene Überschlagsrechnungen für die Berechnung der Futtermenge:
Als Basis richte ich mich hauptsächlich an 70% zu 30%. Doch passe den tierischen Anteil je nach Proteingehalt an. Meistens etwas nach unten.

Ob die Zusammensetzung so passt, siehst du an der Verdauung deines Hundes. Wie ist der Kot? Wie oft setzt dein Hund ab? Auch das Gewicht deines Hundes ist ein Indikator.
TIPP: Du möchtest dieses Wissen gerne in der Praxis mit Gleichgesinnten umsetzen? Dann möchte ich dich gerne auf meinen Workshop "Hundefutter selber kochen" am aufmerksam machen - nächster Termin am Samstag den 03. Mai 2025.
Du brauchst nicht jeden Tag in der Küche stehen und täglich die Ration vorzubereiten. Den Gemüse - Obst - Mix kannst du für 2-3 Tage vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Du kannst auch die Tagesration vorbereiten und komplett einfrieren.
Es ist auch denkbar, das Gemüse für mehrere Tage / Wochen vorzubereiten, zu portionieren und einzufrieren. Falls du einen Thermomix zu Hause hast, kann dieser dir auch die Arbeit erleichtern.
Denke jedoch dran, dass jeder Verarbeitungsprozess, auch das einfrieren, an der Qualität zerrt.
Das Futter sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank oder eiskalt gefüttert werden. Raumtemperatur ist ideal. Meine Hunde mögen ihr Futter lauwarm.
Zum Schluss gibt es noch einige Anregungen, wie eine Portion Hundefutter aussehen könnte:
Rezept Nummer 1 - 33kg Musterhund - Tagesration (gehört zu einem Wochenplan)
Zutaten:
Rezept Nummer 2 - 19kg Musterhund - Tagesration (gehört zu einem Wochenplan)
Zutaten:
Rezept Nummer 3 - 10kg Musterhund - Tagesration (gehört zu einem Wochenplan)
Zutaten:
( Warum gebe ich den Hinweis, dass es Teil eines Wochenplans ist? Da diese Tagesration auf die Woche gesehen, nicht ausgewogen wäre. )
Selbstgemachtes Hundefutter hat viele gesundheitliche Vorteile gegenüber zum Industriefutter. Es gibt eine große Auswahl an Zutaten die ins Hundefutter können.
Qualität und Saisonalität hat einen positiven ökologischen Einfluss und bietet noch mehr Nährstoffe im Napf.
Viel Spaß bei der Umsetzung!
Tipp: Ich habe all dieses Wissen bereits in ein eBook verpackt. Hier kannst du es erhalten.

Beim Gassi einfach mal was gefressen, was er hätte nicht fressen sollen. Somit kann das fressen von "Müll" eine Ursache für Durchfall sein. Weitere Ursachen: Eine Ernährungsumstellung. Dein Hund ist isst schlichtweg was, was er nicht gewöhnt ist. Beides bringt die Darmflora jeden Fall ordentlich durcheinander.
Ernähre deinen Hund abwechslungsreich, damit sich sein Darm an viele verschiedene Nahrungsmittel gewöhnen kann.
Ein weiterer Grund: Hunde leiden an eine Futtermittelunverträglichkeit oder vielleicht an einer Futtermittelallergie. Das Futter sorgt für eine Störung im Darm und erzeugt somit Durchfall.
Weitere Ursachen kompakt zusammengefasst:

Durchfall ist ein Symptom und regelt sich meistens innerhalb von zwei bis drei Tage von selbst. Das heißt, du musst nicht zwingend gleich zum Tierarzt. Wenn sich dein Hund ganz normal benimmt und nicht auffällig ist, dann ist dies generell ein Zeichen sich keine größeren Sorgen zu machen.
Trotzdem solltest du diesen nicht ignorieren. Tipps folgen noch...
Die Gefahr von länger andauernden Durchfall besteht darin, dass dein Vierbeiner dehydrieren kann. Durch Durchfall verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit und auch Vitalstoffe. Dieser Test kann dir helfen: Kneife deinen Hund in die Haut am Nacken. Lass diese wieder los, dann sollte diese sofort wieder aufprallen. Wenn nicht, ist dies das erste Anzeichen einer Dehydrierung. Dies in Kombination mit Appetitlosigkeit kann Herz und Niere stark belasten. Falls du den Test gemacht hast, informiere deinen Tierarzt gegebenenfalls darüber.
Verändert sich das Verhalten deines Vierbeiners, er wird Träge, sein Zahnfleisch wird blass und weder Essen und Trinken will in ihn bleiben - dann ab zum Tierarzt bzw. diesen anrufen.
Auch wenn blutiger Durchfall einen als Hundehalter*in total erschreckt, ist dies nicht sofort ein Anzeichen von absoluter Alarmbereitschaft. Es kann sein, dass sein Darm entzündet ist und deshalb im Kot sich etwas Blut befindet. Was ich hier meine sind leichte rote Flecken im Kot. Dennoch würde ich dir empfehlen mit deinem Tierarzt Rücksprache zu halten.

Hat dein Vierbeiner ein oder zwei dieser genannten Symptome hole dir bitte medizinische Hilfe:
Weitere Sonderfälle:

Die Farbe kann bereits einen ersten Indiz geben, was die Ursache sein könnte. Bitte beachte, dass die Farbe des Kots sich aufgrund des Futters ändern kann. Hier zwei von mehren möglichen Gründe: Karotte und rote Beete.
Hat eine braune Farbe und ist fest.
Dein Hund hat viel Gras gefressen oder etwas mehr Salat & Co. wurden gefüttert.
Dies kann ein Anzeichen für eine Lebererkrankung bzw. ein Leberproblem sein.
Wie bereits erwähnt, kann dies etwas Blut im Stuhl kann sein und ein Indiz auf einen entzündeten Darmtrakt sein. Es kann auch Verletzungen im Anus von Hunden hindeuten. Hier spreche mit deinen Tierarzt.
Dies ist ein Zeichen, das Blutungen im vorderen Magen-Darm-Trakt auftreten. Die Speiseröhre, der Magen oder der Dünndarm können beim schwarzen Stuhl beim Hund verletzt oder krank sein.
Dies kann ein Symptom für eine Bauchspeichelentzündung sein.
Dies können Bandwürmer sein.

Das schöne ist, es gibt zahlreiche Hausmittel, die du bei Hunden mit Durchfall anwenden kannst. Folgende Tipps:
Wie man Durchfall Hund schnell stoppt. Mein eBook kostenfrei hier erhältlich.
Das klingt immer hart. Doch, wenn Isis wirklich schlimmen Durchfall hat, dann lasse ich sie 24h fasten. Bis zu 48h ist dies kein Problem bei einen gesunden und erwachsenen Hund. Dies ist nicht bei Welpen, Junghunde, ältere oder erkrankte Hunde zu empfehlen. In dieser Zeit kann sich die Darmflora wieder beruhigen und regenerieren.
Vielleicht hast du bereits über dieses Wundermittel gehört. Diese Suppe empfehle ich fast jeden meiner Hundepatienten, wenn es irgendeine Art von Magen-Darm-Erkrankung gibt.
Warum hilft diese Suppe so gut?
Die Karotten müssen sehr lange gekocht werden, weil sie dadurch ein bestimmtes Zuckermolekül (Oligosaccharide) freisetzen. Dieses Molekül dockt sich an die Darmwand an, wo sich sonst die Vieren und Bakterien ihr Plätzchen suchen würden. Dadurch ist der Platz bereits besetzt. Damit bleibt den Schmarotzern nichts weiter übrig, als das sie ganz normal ausgeschieden werden.
Hier geht's zum Rezept.
Wenn dein Hund noch Durchfall hat oder direkt nach dem Durchfall ist Schonkost sehr zu empfehlen.
Der Verdauungstrakt ist noch sehr empfindlich und könnte somit auf das normale Fressen reagieren. Der Darm wurde gereizt und muss noch etwas zur Ruhe kommen. Daher empfehle ich, 3-5 Tage Schonkost zu füttern.
Mein ganz persönlicher Rezeptvorschlag für Hunde nach dem Durchfall oder bei leichten Durchfall:
TIPP: Von Herzen kann ich dir zusätzlich GladiatorPlus empfehlen. Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Sprich das Immunsystem, die Leber für die Entgiftung und der Darm generell. Isis hat dies bekommen und nach kürzester Zeit konnte ich feststellen, wie ihre Vitalität zugenommen hat und der Darm noch stabiler wurde. Ein Kundin von mir hat es ihrem Hund gegeben, weil die Leberwerte erhöht waren. Nun sind diese wieder im Normalbereich.
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Auf dem Foto siehst du meine Hündin Isis. Sie und viele weitere tolle Kunden haben mich auf diesen Gebiet zur Expertin gemacht. Diese Tipps die ich dir ihr beschreibe, sind alle hilfreich bei Durchfall. Diese können deinen Hund sofort eine Hilfe sein. Doch Hunde sind ganz individuelle, daher hilft nicht immer alles gleich gut, abhängig von Symptome. Daher nehme gerne Kontakt mit mir auf und schreibe mir dein Anliegen. Dann gebe ich dir gerne einige Tipps.
Durchfall bei Hunden ist generell kein Grund zur Sorge. Jedoch vom Alter und Gesundheitszustand deines Hundes abhängig. Wenn du dich unsicher fühlst, dann ist ein Anruf beim Tierarzt oder eine kurze Mail an mich immer empfehlenswert.
Es gibt viele tolle Hausmittel die generell schnell und effektiv helfen können. Doch manchmal liegt der Teufel im Detail.
Deshalb ist es mir in meiner Beratung so wichtig meine Kunden zu begleiten und zu beraten. Um den Hund wirklich Symptomfrei zu bekommen und wenn nötig Anpassungen vorzunehmen. Wenn ich dein Interesse an meiner Arbeit geweckt habe, schaue dir gerne mein Angebot an.
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Gute Besserung an deinen Hund.
Liebe Grüße,
das Team von hund-um-gesund.com - Kirsty, Isis und Storm

Bestimmt hast du das bereits oft gehört oder gelesen. Dennoch möchte ich gerne vorab mit einer Definition anfangen. Ein Hot Spot ist eine Wunde. Sie ist eine rote, juckende, feuchte Stelle, die auch schleimig und krustig sein kann. Als Hundehalter*in haben wir oft das Gefühl, dass diese von einer Minute zur anderen plötzlich da ist. Leider muss diese schnell im Griff bekommen werden, denn ansonsten kann sich diese sehr schnell ausbreiten.
Hot Spots werden auch akute feuchte Dermatitis genannt
Was können die Ursachen sein? Es kann eine Allergie sein, aber auch ein Insektenstich, schlechte Fellpflege oder eine Erkrankung. Weitere Ursachen können sein, dass dein Hund unter Dauerstress oder Langeweile leidet oder deine Aufmerksamkeit erhaschen will. Wie so oft ist es wichtig zu wissen, was die Ursache ist, um die richtige Therapie anzuwenden.
Nun sind wir ein Schritt weiter und wissen nun was ein Hot Spot ist.
Dann entdeckst du plötzlich diese üble Wunde bei deinem Hund. Nun ist es wichtig, dass du überlegst, was die letzten Tage passiert ist. Hier nun mögliche Verursacher, damit es dir leichter fällt, dem auf den Grund zu gehen:
Insektenstiche: Hatte er eine Zecke? Wurde er von was gestochen?
Sommerhitze: Hat dein Hund dickes Fell und ist dies vielleicht verfilzt? Ist dein Hund ein vielleicht ein Shar-Pei mit vielen Falten? Denn dann kann die Haut nicht atmen.
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Hat dein Hund was gefressen, was er sonst nicht bekommt? Hat er vielleicht beim Gassi was gefressen?
Umweltallergene: War in Kontakt mit Gräsern, Pollen oder Schimmel? Oder war er vielleicht in einem Tümpel baden - der vielleicht etwas muffig roch?
Bewegungsapparat: Vielleicht tut deinem Vierbeiner sein Knie, seine Hüfte oder eine andere Gliedmaße weh, daher wird sich da ständig geleckt.
Flöhe: Ja, die will keiner auf seinen Hund haben. Dennoch auch eine Ursache, denn ein Floh - Biss kann eine allergische Reaktion bewirken.
Sensible Haut: Dein Hund hat eine empfindliche Haut und dies ist dir vielleicht auch bekannt. Dann kann ein ständiges lecken und knabbern einen Hot Spot verursachen.
Stress: Oh ja, auch bei Hunden auch immer wieder ein Thema. Sei es zu wenig oder zu viel Auslastung. Ist dein Vierbeiner eher unruhig? Hat sich was zu Hause geändert? Wie geht es dir als Frauchen oder Herrchen? - Bist du gerade sehr gestresst?

So ein Hot Spot kann erst Mal nicht mal sichtbar bzw. kaum sichtbar sein. Er kann so groß wie ein Insektenstich sein. Jedoch wird dein Hund ständig daran lecken, knabbern, kratzen und beißen. Eine natürliche Reaktion deines Hundes, jedoch ist dies dann die Ursache, dass es ein super Spreader wird. In nur wenigen Stunden kann sich der Hot Spot sich vergrößern.
Dann kann an dieser Stelle Fell ausfallen, die Stelle ist rot, feucht. Die Haut kann sich entzünden und Eiter kann austreten. Vielleicht ist die Stelle sogar blutig.
Hot Spots können überall am Körper deines Hundes auftreten.
Eine akuter Hot Spot bedeutet, dass dieser schnell kommt und hoffentlich wieder schnell geht. Der Tierarzt wird dazu oft sagen, dass es sich um einen Flohbiss oder einer allergischen Reaktion handelt. Dennoch gibt es auch chronische Hot Spots. Das bedeutet, diese kommen wieder. Dies kann ein Indiz für ein anderes Problem sein. Sei es eine Immunsystemschwäche (diese kann durch Dauer- Stress entstehen), ein Leberproblem oder wie bereits erwähnt, dass etwas am Bewegungsapparat nicht passt.
Hier ist eine ganzheitliche Betrachtung deines Hundes super wichtig. Denn was hilft es, wenn du dir ganz viel Mühe machst, die Hot Spots zu behandeln, wenn aber die Ursache eine ganz andere ist. Eine Zusammenarbeit mit einem guten Tierarzt ist hier sehr wichtig.
TIPP 💡: Ich biete dir von Herzen gerne meine Unterstützung an. Mein Coaching ist ganzheitlich, deshalb biete ich lange Betreuungszeiten an und dies im Zusammenhang mit dem Blick in den Napf. Da mir der Erfolg sehr wichtig ist, biete ich eine Zufriedenheitsgarantie an. Habe ich dein Interesse geweckt? Dann schaue dir gerne mein Angebot an. ☺

Natürliche Heilmittel die sich bei Hot Spots bewährt haben. Wer mich bereits kennengelernt hat, weiß das ich ein großer Fan von natürlichen Heilmitteln bin. Bevor du startest, sollte der Hot Spot frei geschnitten werden. Bitte sei hier ganz vorsichtig, da die Stelle für deinen Hund schmerzhaft sein kann. Dann reinige den Hot Spot - auch hier sei bitte vorsichtig.
1. Ringelbume - Calendula
Diese bekannte Pflanze kann bei Juckreiz und Entzündungen effektiv wirken. Es kann das Hautgewebe gut heilen und beruhigt den lästigen Juckreiz. Hierzu nehme gerne ein Öl, eine Salbe, eine Creme oder Tinktur. Achte bitte darauf, dass das Produkt so natürlich wir möglich ist. Die Tinktur soll kein Alkohol enthalten. Die betroffene Stelle regelmäßig damit behandeln
2. Johanniskraut
Es reduziert die Schmerzen und fördert die Heilung. Du kannst dies zusammen mit Calendula super kombinieren. Wenn du eine verdünnte Tinktur aus Calendula und Johanniskraut herstellst, hast du ein wirksames und entlastendes antibakterielles Waschmittel für den Hot Spot. Gebe je 12 bis 15 Tropfen in eine Tasse warmes Wasser. Benutze diese Tinktur regelmäßig.
3. Schwarzer Tee
Hot Spots können oft sehr feucht sein, schwarzer Tee hilft diese auszutrocknen. Schwarztee enthält Tannine, diese können bakterielle Infektionen stoppen und somit die Heilung helfen. Gieße 250ml heißes Wasser auf einen Schwarzteebeutel. Abkühlen lassen. Entweder benutze ein Wattebausch und tupfe den Tee drauf oder nehme direkt den Teebeutel. Extra Tipp, gebe zwei 2-3 Tropfen Lavendelöl drauf. (Bitte achte hier auf das Thema Ätherische Öle)
4. Ätherische Öle
Ein super tolle alternative Lösung. Seit 1,5 Jahren bin ich ein riesen Fan. Es ist sehr, sehr wichtig, dass du hier auf die Qualität achtest. Diese Öle müssen 100% rein sein und dürfen nur das reine Öl enthalten. Die Öle die ich verwende sind von der Firma doTERRA. Diese kannst du auch super bei deinen Hund verwenden. Das nur ganz, ganz oberflächlich zu diesem Thema.
5. GladiatorPlus
Um deinen Hund bei einem HotSpot zu unterstützen, kann ich dir aus tiefsten Herzen das Produkt GladiatorPlus empfehlen. Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Sprich das Immunsystem, die Leber für die Entgiftung und der Darm.
Durch die hochwertigen Inhaltsstoffe sorgt es dafür, dass die Stoffwechselorgane sanft stimuliert und dabei geschützt werden. Artischocke und Mariendistel unterstützen die Funktion der Leber. Während Propolis – in wasserlöslicher Form – die Darmflora und die Darmschleimhäute schützt, wirken die Antioxidantien aus Ginseng und Roter Bete auf den Zellstoffwechsel und befähigen den Körper so zur Regeneration.
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Als Coachin für Ernährung und Gesundheit muss ja noch das Thema Ernährung vorkommen. Deinen Hund kannst du von Innen unterstützen. Hier eignet sich die Fütterung von BARF oder selbst gekochten Rationen. Zusätzlich kannst du deinen Hund mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen. Sei es Probiotika, Präbiotika, essentielle Fettsäuren und Antioxidantien.
Zusätzlich kannst du das große Entgiftungsorgan Leber unterstützen „(bezahlter Link)“. Sei es mit Mariendistel „(bezahlter Link)“, Brennnessel, Löwenzahn „(bezahlter Link)“, Vitalpilze und Apfelessig. Dies hier als kleine Impulse.
Dies sind Impulse von meiner Seite. Bist du dir unsicher, dann suche bitte immer einen Tierarzt auf. Vor allem wenn dein Vierbeiner Fieber hat. Es gibt verschiedene Schweregrade der Hot Spots. Daher höre auf dein Bauchgefühl und behalte deinen Hund im Auge.

Hot Spots sind definitiv eine fiese Angelegenheit und die Ursachen können sehr unterschiedlich sein.
Wenn du dir unsicher bist, gehe bitte unbedingt zum Tierarzt. Ansonsten gibt es tolle alternative Mittel. Ich finde es wichtig, den Hot Spot so schnell wie möglich zu behandeln, aber auch danach eine Ursachenanalyse zu absolvieren. Mit einen Blick in den Hundenapf 😉.
Gerne berate und begleite ich dich und deinen Hund in meiner Ernährungs-und Gesundheitsberatung. Als Expertin arbeite ich bereits seit 7 Jahren in diesem Bereich. Interesse? Dann schaue dir gerne mein Angebot an.
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Kirsty 🙋♀️, Isis und Storm 🐾
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Spannend, doch wer bereits meine Dogblog - Artikel fleißig liest, weiß, dass ich das Pferd immer von Hinten aufzäume.
Hunde verdauen hauptsächlich mit Enzymen. Doch von Anfang des Verdauungstraktes bis zum Ende nimmt die Anzahl der Bakterien zu und somit die Verdauung mit Bakterien. Diese Bakterien befinden hauptsächlich im Dickdarm. Im Dickdarm befindet sich die Darmflora, diese wird hauptsächlich nur noch Mikrobiom genannt. Diese Bakterien leben in einer Gemeinschaft und arbeiten Hand in Hand, damit die Verdauung reibungslos funktioniert. Dieser Abschnitt des Darm ist auch ein Fingerabdruck deines Hundes. Da jedes Mikrobiom (jede Darmflora) einzigartig ist und sich je nach Art des Futters zusammensetzt.
Tipp 1 💡: Daher ist es immer so wichtig, das Futter niemals von heute auf morgen umzustellen, da sich das ganz Verdauungssystem resetten muss. Dies braucht Zeit. Daher meine Empfehlung nehme dir zwei Wochen Zeit dafür und führe die Umstellung Step by Step durch.
Tipp 2 💡: In meinen letzten Artikel habe ich über das Verhalten und die Darmgesundheit geschrieben. Das Thema ist nur leicht angerissen, da es wirklich sehr allumfassend ist. Hast du Lust diesen zu lesen? Hier geht's zum Dogblog.
Ein Probiotikum (Anzeige) enthält lebende Mikroorganismen. Diese befinden sich ganz natürlich im Darm, aber auch in bestimmten Lebensmitteln, wie fermentiertes Gemüse und bestimmten Hefen.
Sie haben bestimmte Aufgaben:

Die guten Bakterien benötigen Nahrung und fressen nun mal gerne Präbiotika. Das sind lösliche Ballaststoffe und mein heiß geliebte resistente Stärke.
Unter Präbiotika zählen:
Dies kannst du bereits wunderbar über den Darm machen. Im Darm sitzt 80% des Immunsystem. Starker Darm = starkes Immunsystem. Das gesunde Mikrobiom (Darmflora) sorgt dafür, das sich keine schädlichen Bakterien ansiedeln und diese somit Erkrankungen auslösen können.
Die guten Bakterien scheiden nach dem Fressen kurzkettige Fettsäuren aus. Diese bleiben im Dickdarm oder gehen in den Körper. Diese sind so oder so für ein kräftiges und stabiles Immunsystem zuständig.
Das bewirken sie:
TIPP: Zusätzliches Immunsystem - Booster. Meine Empfehlung (Anzeige).
Wie bereits erwähnt, stärken Probiotika das Immunsystem deines Hundes. Daher kann dein Hund immer von der Zufütterung in seinem Hundefutter profitieren. Bereits kaum bemerkenswerte Unterschiede im Darm können bereits einen Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Ist der Darm deines Hundes mit vielen guten Bakterien und auch unterschiedlichen Bakterien ausgestattet, dann kann dieser alles besser abpuffern.
Diese Erkrankungen können entstehen, wenn es im Darm mit den guten Bakterien nicht wirklich rund läuft:
Ein Durcheinander im Mikrobiom kann auch entstehen, wenn es Einflüsse von Außen gibt. Wie:

Fangen wir erstmal damit an, dir die natürlichen Probiotika vorzustellen.
Joghurt ist fermentierte Milch und wird mit den Bakterienarten Streptococcus thermophilus und Lactobacillus bulgaricus hergestellt. Achte hier auf natürlichen Joghurt und am besten Bio-Qualität. Wenn möglich vielleicht direkt vom Bauern. Leider sind im Joghurt nicht mehr so viele gute Milchsäurebakterien enthalten, aufgrund der industriellen Herstellung. Trotzdem finde ich, dass es sich lohnt deinen Hund täglich etwas Joghurt zu füttern. So langer er Milchprodukte gut verträgt.
Du kannst deinen Hund etwas Kefir mit ins Futter geben. Auch fermentiertes Gemüse ist eine super Sache. Dies kannst du übrigens super zu Hause selber herstellen.
Hast du daran Interesse? Hier mein kleiner Leitfaden dazu. Leitfaden Fermente Hund
Auch zu empfehlen ist selbstgemachtes Wasserkefir und milchsauer vergorene Gemüsesäfte.
Halte die guten Bakterien bei Laune und füttere präbiotische Lebensmittel. Wie bereits oben erwähnt 🥰
TIPP: Du möchtest praktisch Lernen, wie du deinen Hund bei Magen-Darm-Beschwerden unterstützten kannst? Ich veranstalte dazu Workshops. Erfahre mehr.
Dies hängt davon ab, wie gesund dein Hund ist und welche Bedürfnisse er gerade hat. Fangen wir mal an:
Die Mehrheit der Produkte basieren auf Milchsäurebakterien. Diese erkennst auf dem Etikett mit den Namen Bifidobacterium und Lactobacillus. Das spannende ist, diese überleben die Magensäure und kommen dadurch auch in den Darm an.
Lactobacillus - Arten wandeln Milchzucker in Milchsäure um. Diese wiederum hemmt das Wachstum schädlicher Bakterien im Darm.
Bifidobakterien produzieren Milchsäure, gelten aber nicht als Milchsäurebakterien. Diese leben im Dickdarm und sind Teamplayer mit den Immunzellen. Sie verdrängen schädliche Bakterien und stärken das Immunsystem.
Stämme und Wirkung:
Saccharomyces boulardii wirkt ausschließlich im Darm. Es wird ausschließlich bei der Behandlung von Durchfall verwendet. Der probiotische Wirkstoff haftet an der Darmwand, somit können Krankheitserreger sich nicht anheften. Der Wachstum der schädlichen Bakterien wird gehemmt und ausgeschieden. Diese Hefe hilft auch bei Verdauungsproblemen die durch chronische Entzündungen hervorgerufen wurde. Eine neue Studie hat gezeigt, dass diese Hefe resistent gegenüber Antibiotika ist und somit zeitgleich gegeben werden kann. 🤗
Diese können hervorragend die Magensäure, Hitze und zum großen Teil auch Antibiotika überleben.
Bacillus Coagulans: Es ist ein milchsäureproduzierendes Bakterium und verdrängt somit schädliche Bakterien. Zudem wirkt es entzündungshemmend.
Bacillus Indicus: Es produziert eine große Menge an Antioxidantien, nämlich Carotinoiden.
Bacillus Subtilis: Wohnt bereits im Darm deines Hundes und kann bei Harnwegsinfektionen helfen. Zudem hat es einen starken Einfluss auf das Immunsystem.

Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Fällen keine Nebenwirkungen gibt. Es können vereinzelnd Blähungen und Verdauungsstörungen auftreten.
Bakterien, wie bereits erwähnt befinden sich hauptsächlich im Dickdarm. Es kann jedoch passieren, dass bereits im Dünndarm sich zu viele Bakterien befinden. Dies wird Dünndarmbakterienüberwucherung genannt.
Dies kann passieren, wenn dein Hund zu viel Zucker oder Kohlenhydrate im Futter hat, wenn der Darm zu träge ist und die Darmbewegung eingeschränkt ist oder wenn er Medikamente bekommt, die das Mikrobiom (Darmflora) stören.
Diese Symptome können auftreten:
Wenn dies der Fall sein sollte, füttere hier am besten sporenbildende Probiotika. Diese können den Dünndarm passieren und entfalten ihre Wirkung erst im Dickdarm. Die anderen Probiotika würden das ganz unerwünschte Geschehen im Dünndarm eher noch bestärken. Als würdest du Öl ins Feuer gießen. Falls dein Hund auf Probiotika so reagieren sollte, kann dies ein Indiz dafür sein, das er unter einer Dünndarmbakterienüberwucherung leidet.

Wenn du den Darm deines Hundes einfach gesund erhalten möchtest, kannst du diese täglich füttern. Hierzu eignen sich die sporenbildenden Probiotika.
Hat dein Hund immer wieder Durchfall und gerade akuten Durchfall, füttere ihn Probiotika mit einen hohen KBE (koloniebildende Einheiten) - Milchsäuregehalt. Meine Erfahrung zeigt, erst deinen Hund mit Schonkost und Morosche Karottensuppe versorgen und wenn der Durchfall langsam abklingt, dann sofort mit dem Probiotika anfangen. Dies füttere gerne einige Wochen länger, damit sich der Darm gut erholen kann.
Probiotika sind eine gute Sache, nicht nur wenn dein Hund gerade akut unter Verdauungsproblemen leidet.
Meine Empfehlung ist, deinen Hund immer gut mit präbiotischen Lebensmitteln zu füttern, damit der Hundedarm einfach "Happy" bleibt. Auch eine bis zwei Darm -Kuren im Jahr machen durchaus Sinn.
Da du einen Einblick von meinen Werdegang mit Isis bekommen hast und ich nicht nur ihr zu einer gesunden Darmgesundheit verhelfen konnte, möchte dir gerne meine Begleitung anbieten. Schaue dir gerne dazu mein Angebot an. Du möchtest vielleicht vorab wissen wie ich dir als Expertin helfen kann? Dann schreibe mir doch gerne dein Anliegen.
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Ich freue mich auf euch 🥰!
Bis bald und ganz herzliche Grüße,
Kirsty 🙋♀️ und Isis und Storm🐾
P.S.: Ein Extratipp, wenn es generell um das Thema Darmgesundheit geht, ist das Produkt GladiatorPlus. Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Sprich das Immunsystem, die Leber für die Entgiftung und der Darm . Isis hat dies bekommen und nach kürzester Zeit konnte ich feststellen, wie ihre Vitalität zugenommen hat. Ein Kundin von mir hat es ihrem Hund gegeben, weil die Leberwerte erhöht waren. Nun sind diese wieder im Normalbereich. Bei Interesse besuche die Webseite. Mit diesen Code: XGP4181 bekommst du einen 5 € Neukundenrabatt und eine versandkostenfreie Lieferung (ab einem Warenkorbwert von 50 €).
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]]>Letztes Jahr habe ich das erste Mal gefastet. Es wurde empfohlen, bevor man mit der drei Tage Saftfastenkur anfängt, schon eine Woche vorher auf Zucker zu verzichten und drei Tage vorher auf Koffein und Teein. Kein Problem dachte ich mir. Also habe ich abends keine Süßigkeiten mehr gegessen. Damals habe ich gedacht, dass ich ja nicht soviel Zucker esse, aber mein Körper hat das anders gesehen. Nach nur einen Tag haben die Kopfschmerzen angefangen und ich war mies gelaunt. Dann habe ich noch Schwarztee und Kaffee abgesetzt. Sei froh, dass du mich nicht ertragen musstest. Wie es mir während des Fastens ging, brauch ich dir jetzt nicht sagen. Aber danach ging es mir deutlich besser. Vor allem auffällig war, dass mein Mittagstief total weg war und ich nachmittags wieder effektiv arbeiten konnte.
Mensch und Hunde sind sich doch so ähnlich. Gucken wir doch mal was die Ernährung mit deinem Hund macht. Gibt es einen Zusammenhang in Ernährung und Verhalten? Dürfen Hunde Mais essen? Und was hat nun ausgerechnet Mais damit zu tun?

Lassen wir doch gleich Mal gleich die Katze aus dem Sack, was es nun mit dem Mais Aufsicht hat. Generell dürfen Hunde Mais essen, nur hat Mais für Hunde mit bestimmten Verhaltensauffälligkeiten nicht gerade besonders gute Eigenschaften. Mais hat generell sehr wenig Trytophan, dies ist eine Aminosäure und eine Vorstufe von Neurotransmittern. Neurotransmitter sind wiederum chemische Botenstoffe im Gehirn die für zwischen den Nervenzellen (Neuronen) fleißig Signale hin und her austauschen. Diese Neurotransmitter regulieren Herzschlag bis hin zur Verdauung und tada, spielen eine eine wichtige Rolle bei der Stimmung und dem Verhalten. Bei Hunden die eher ängstlich und gestresst sind, bietet sich eine Fütterung mit einen hohen Bestandteil von Mais nicht an. Mais hat nicht nur wenig Tryptophan sondern recht viel Tyrosin. Dies ist wiederum ein Gegenspieler von Serotonin und Serotonin ist ein Neurotransmitter und sorgt für das Gefühl Entspannung und Wohlbefinden.
Blut-Hirn-Schranke
Dies ist eine Barrierefunktion und schützt das Gehirn deines Hundes, indem nicht alles zum Gehirn kommt. Damit wird gesichert, dass die Gehirnzellen normal arbeiten können und Krankheitserreger draußen bleiben. Sie sorgt für ein stabiles Gleichgewicht, indem wichtige Nährstoffe rein gehen und Abbauprodukte raus gehen.
Es ist eine essenzielle Aminosäure, das bedeutet es kann vom Körper nicht gebildet werden und muss über die Ernährung aufgenommen werden. Tryptophan befindet sich im Eiweiß. Würde dein Hund generell mehr Protein fressen, hätte dies keinen Effekt. Viel Eiweiß bedeutet viele verschiedene Aminosäuren und somit Konkurrenz für zum Trytophan. Hier macht das Sinn, das Tryptophan zu erhöhen und dafür generell weniger Eiweiß füttern.
Tipp 💡: Wenn dich das Thema Ernährung und Verhalten in der Tiefe interessiert, dann empfehle ich dir Sophie Strodtbeck.
Hier geht es nun allgemein weiter, wie die Proteine, Ballaststoffe, Fette und Probiotika Einfluss auf das Verhalten deines Hundes nehmen ⤵

Protein sprich Eiweiß ist sehr wichtig für Hunde. Proteine bestehen aus Aminosäuren, der kleinste Bestandteil. Bei Aminosäuren gibt es essenzielle und nicht essenzielle. Essenzielle können nur über das Futter zum Hund kommen. Nicht essenzielle Aminosäuren kann dein Hund selber bilden. Hier ist der Mix der Proteinquellen die Lösung, um alles gut abzudecken.
Der Körper weiß wie wichtig Proteine sind, weil das ganze Körpergewebe aus ihnen besteht. Als Energielieferant wird dies nur benutzt, wenn es keine anderen Quellen gibt. Einige Proteine gehören zu den Neurotransmittern. Wie bereits beim Mais erwähnt.
Erstmal auf die Zusammensetzung der Proteine auf deren Aminosäuren achten. Wie bereits erwähnt entsteht aus der Aminosäure Trytophan Serotonin.
Ein niedriger Serotoninspiegel kann folgendes bewirken:
Aber hier sollte nicht nur das Augenmerk auf die Zusammensetzung liegen, sondern auch auf den Proteingehalt im Futter. Roger Mugford forschte schon 1987 an den Zusammenhang zwischen niedrigen und hohen Proteingehalt und die Auswirkung auf das Verhalten. Er stellte fest, dass bereits 15% -18% Reduktion des Proteingehaltes im Futter aggressives Verhalten reduziert. Mugford bezieht sich hier vor allem auf die territoriale Aggression.
Mein persönlicher Ratgeber: Füttere hochwertiges Protein und aus unterschiedlichen Quellen. Weniger ist mehr. Hunde können sehr gut Kohlenhydrate verdauen und es bringt sogar einige Vorteile im Lernverhalten mit sich.

Sogar Fett kann das Verhalten deines Hundes beeinflussen. Fette sind generell ein sehr guter Energielieferant im Gegensatz zu Proteinen. Es gibt wichtige Fette für die Gesundheit, dann Fette die sogar gesundheitsschädigend sind und manche Fette die in Maßen wichtig sind. Dein Hund wird auch ein zuviel an Kohlenhydraten in Fette umwandeln.
Raffinierte Öle sind nicht wirklich zu empfehlen. Bei Test an Ratten wurde festgestellt, dass diese Stress begünstigen. Wiederum die guten Omega-3 Fette „(bezahlter Link)“ machen genau das Gegenteil und bieten sich sehr gut an.
Was bewirken Omega-3 Fette im Verhalten?
Sie können das Gedächtnis deines Hundes verbessern und auch das Gedächtnis schützen, sprich das es erhalten bleibt. Zu wenig Omega-3 Fette „(bezahlter Link)“ können zu erhöhten Stress, Angst und Aggression führen.
Wer mag es glauben, sogar Cholesterin ist wichtig. Ein zu wenig, senkt den Serotoninspiegel. Daher sind im Napf Omega-3-Fettsäuren „(bezahlter Link)“, hochwertiger Fisch aus zu verlässlichen Quellen und auch mal ein Ei zu empfehlen.
Ballaststoffe sind super wichtig in der Ernährung. Sie dienen als Futter für die wichtigen Darmbakterien und sorgen somit für eine gute Darmgesundheit. Jedoch bewirken sie noch mehr, durch sie wird die Verdauung ordentlich angekurbelt und alles unerwünschte wird ausgeschieden. Sie stärken das Magen-Darm-System und machen deinen Hund satt.
Eine Kundin von mir hat zwei Beagles. Nachdem ich ihr zwei Futterpläne erstellt habe, waren ihre Hunde wirklich begeistert. Der Napf wurde Randvoll. Was erzählte mir meine Kundin? Nach der Mahlzeit waren sie satt und glücklich und sind in ihre Körbchen verschwunden.
Hunde können unter Stress leiden, wenn sie ständig ein Hungergefühl haben. Dadurch wirken sie unruhig und vielleicht etwas ängstlich.
Was habe ich damals am Futterplan geändert? Ich habe das Gemüse erhöht. Voller Napf = glücklicher Hund 😍. Du kannst aber auch Flohsamenschalen „(bezahlter Link)“ ins Hundefutter geben.

Durch Probiotika „(bezahlter Link)“unterstützt du die guten Darmbakterien. Vielleicht hast du mal von der Darm-Hirn-Achse gehört. Der Bauch und das Gehirn sprechen miteinander und haben eine intensive Beziehung. Die Kommunikation findet über Nervenbahnen, Hormone und den Stoffwechselprodukten von den Darmbakterien statt. Hier spielt der Vagus-Nerv eine wichtige Rolle. Dieser stellt den Informationsaustausch sicher. Was mega verblüffend ist, dass der Darm mehr Redebedarf hat als das Gehirn. Der Darm sendet 90% an das Gehirn und das Gehirn nur 10% an den Darm.
Wissenschaftler haben daher festgestellt, dass dies auch alles eine Verbindung auf das Verhalten hat. Happy Darm = Happy Dog. Es wurde sogar festgestellt, dass sich das Darmmikrobiom (Dickdarm) von aggressiven und nicht aggressiven Hunden unterscheidet. Entzündliche Darmerkrankungen sind bei aggressiven Hunden auch deutlich höher. Eine Zufütterung von probiotischen Nahrungsergänzungsmittel kann ängstliche Verhaltensweisen reduzieren und die Herzfrequenz senken.
Dieses Thema ist nur zu einem Bruchteil von mir angeschnitten. Der Zusammenhang von Darmgesundheit und Verhalten sind unglaublich. Hunde sind einfach gut mit ausgewogener Ernährung und sehr guten Probiotika „(bezahlter Link)“ bereits sehr gut bedient.
Diese Thema bringt mein Herz zu leuchten. Du kannst nicht nur durch eine angepasste Ernährung einen massiven Einfluss auf die Gesundheit deines Hundes nehmen, sondern auch auf sein Verhalten. In diesem Artikel habe ich nicht mal die Funktion und Auswirkung von Vitamine, Mineralstoffen, Antioxidantien angesprochen. Jeder Hund ist ein Individuum und so wünsche ich mir von jeden Berater*in, dass er/sie sich den Hund ganzheitlich betrachtet.
Du möchtest gerne Antworten auf diese Fragen haben? Dann sende mir doch gerne eine Nachricht, wenn du gerne mehr erfahren möchtest. 🥰
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Ganz liebe Grüße,
Kirsty
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Fang ich doch heute mal diesen Artikel anders an und gebe dir sofort die Antwort "Ja". Natürlich kannst du nun diesen Artikel verlassen oder noch gemeinsam mit mir rausfinden:
Es sind die Kreuzblütler. Der Name ist schon etwas sperrig, aber du wirst alle davon kennen:
Dieses Gemüse ist reich an Nährstoffen, enthalten viel Vitamin K, E, C und Folsäure. Dazu dienen sie als eine gute Mineralstoffquelle. Zudem enthalten Kreuzblütler Carotinoide und diese gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Wer bereits einige meiner Blogartikel gelesen hat, weiß wie ich auf sekundäre Pflanzenstoffe stehe. Carotinoide sind fettlösliche Pigmente und werden vom Körper in Vitamin A umgewandelt.
Hier mal eine Übersicht für dich 🐾
| Brokkoli | Mitte Mai bis Mitte November | ||
| Blumenkohl | Mitte Mai bis Mitte Oktober | ||
| Rosenkohl | Mitte Oktober bis Mitte Februar | ||
| Pak Choi | Mitte Mai bis Mitte November | ||
| Rucola | Mitte März bis Mitte September | ||
| Wirsing | Mitte August bis Mitte Januar | ||
| Chinakohl | Mitte Mia bis Ende Dezember | ||
| Kohlrabi | Mitte Mai bis Mitte Oktober |

Die Krebswaffe! Jetzt nicht verwundert sein, aber Kreuzblütler haben eine bestimmte Verbindung die laut dem American Institute for Cancer Research nachweislich eine wachstumshemmende Wirkung auf Zellen bei bestimmten Krebsarten hat. Darunter zählen Brustkrebs, Lungen-, Kolon-, Leber- und Gebärmutterhalskrebs. Hier geht es zu einer Studie.
Das Schlagwort hier lautet Sulforaphan. Es hat eine stimulierende Wirkung auf Enzyme, die wiederum Karzinogene (eine krebsfördernde Substanz) entgiften, bevor sie den Zellen schädigen können. Es greift in den Zellteilungsprozess der Krebszelle ein.
Sulforaphan kann auch bei arthritischen Beschwerden und Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen behilflich sein. Hierzu später mehr. 😊
Dies als kompakte Übersicht zu diesem Thema um nicht zu wissenschaftlich zu werden. Bitte denkt dran, falls dein Hund davon betroffen, alles mit deinem Tierarzt abzusprechen. Danke 🙏 und natürlich wünsche ich von Herzen gute Besserung 🍀.
Sulforaphan entgiftet deinen Vierbeiner. Oft wird bei Entgiftung an eine schlimme Vergiftung gedacht oder die üblen Giftköder. Jedoch ist dein Hund tagtäglich Giftstoffen ausgesetzt. Diese sind im Futter, in der Luft und im Wasser. Diese Toxine sammeln sich im Körper der Hunde an und es ist wichtig diese wieder los zu werden. Da sie Entzündungen fördern und anfangen Zellen anzugreifen oder gar zu zerstören. Dafür ist die Leber da.
Giftstoffe und auch die Karzinogene sind fettlöslich, deshalb erfolgt die Entgiftung in der Leber in zwei Schritten. Jetzt wird es kurz wissenschaftlich:
Phase 1: Es werden Enzyme verwendet, um die Toxine wasserlöslich zu machen. Dadurch können sie aus dem Körper ausgeschieden werden. Hier ist es wirklich wichtig, dass Phase 2 stattfindet, da diese neue wasserlösliche Verbindung noch giftiger ist, als die davor.
Phase 2: Diese muss stattfinden, denn dann wird diese neue und giftigere wasserlösliche Verbindung über Gallenblase und Niere ausgeschieden. Problem gelöst.
➡ und hier kommt Sulforaphan ins Spiel. Es begünstigt, dass Phase 2 stattfindet. Sulforaphan ist hier ein starker Aktivator für die Phase. Er aktiviert auch die Enzyme die die Zellen vor DNA Schäden bei deinem Hund schützen.
TIPP: Mariendistel ist Balsam für die Leber und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Meine Produktempfehlung. „(bezahlter Link)“

Was, dass soll durch Kreuzblütler möglich sein? Es wird sogar gesagt, dass diese eine bessere Wirkung haben als Antibiotika beim Kampf gegen Helicobacter pylori. Diese kleinen gemeinen Bakterien stehen in Verdacht Magengeschwüre und Magenkrebs zu verursachen. Sulforaphan soll diese erledigen, die auch bereits resistent gegen Antibiotika geworden sind.
Leidet dein Vierbeiner unter Arthrose oder Arthritis? Dann kann auch hier Sulforaphan Abhilfe schaffen. Diese Studien sind noch in den Kinderschuhen, doch haben bereits beeindruckende Ergebnisse ergeben. Langzeitstudien folgen noch, aber ich persönlich finde das bereits sehr beeindruckend.
Es würde die Funktion schädlicher Enzyme blockieren die an der Entstehung von Arthritis beteiligt seien. Diese wiederum zu Entzündungen führen und die dann schmerzen. Wenn genug Sulforaphan im Blut ist, kann dieses in die Gelenke eindringen und diese schützen. Dies soll auch bei Arthrose helfen.
TIPP: Wenn du kein Brokkoli füttern möchtest und dein Hund unter Gelenkproblemen leidet, ist meine Empfehlung MSM „(bezahlter Link)“ und Hagebutte „(bezahlter Link)“. Isis ist nun 11Jahre alt und bekommt dieses täglich um ihre Gelenke fit zu halten und für ihre Gesundheit.
Rate mal 🙃. Auch hier kann Sulforaphan Gutes tun. Für entzündliche Atemwegserkrankungen werden freie Radikale verantwortlich gemacht. Diese werden automatisch bei der Oxidation von Luftsauerstoff gebildet. Sprich Hunde atmen und diese entstehen. Hier besteht generell kein Problem, solange genügend Antioxidantien im Körper deines Hundes sind. Sie sind für mich kleine Superhelden 💪🦸♀️, da sie die freien Radikalen jagen und unschädlich machen. Problem gelöst. Wie so oft entsteht erst ein Problem, wenn eine Ungleichgewicht entsteht.
Bekommt dein Hund zu wenig Antioxidantien und ist zusätzlich von Luftverschmutzung, Tabakrauch und andere ungesunde Umwelteinflüsse beeinflusst, kann Heuschnupfen begünstigt werden.
Sulforaphan begünstigt die Ausschüttung von antioxidativen Enzymen. Nun stell dir Captain Amerika vor mit seinem Schutzschild, so ist die Wirkung gegen die freien Radikalen - laut Fachmagazin Clinical Immunology.

Wie kannst du nun dieses Gemüse Sulforaphan freundlich und Hunde freundlich füttern?
Sulforaphan wird erst frei gesetzt, wenn die Zellwände zerstört werden. Das heißt, es muss püriert, zerkleinert oder gedämpft werden. dadurch entsteht ein Enzym (Myrosinase), der der Vorläufer ist.
Hier wird es leider kurz ernüchternd, da dieser Stoff hitzeempfindlich ist. Jedoch spricht nichts gegen kurzes andünsten von 5min. Bitte achte darauf, dass es sich um frisches Gemüse handelt, da gefrorenes bereits blanchiert wurde.
Bei Hunden ist generell die Verdaulichkeit besser, wenn Brokkoli, Blumenkohl, Wirsing, Chinakohl leicht gedämpft werden. Gekocht würde es einfach zu viel der guten gesundheitlichen Vorteile verlieren.
Brokkoli enthält nachweislich den meisten Sulforaphan - Gehalt. Du kannst hier eine Mischung aus angedünsteten Brokkoli, Brokkoli Sprossen und Rucola füttern. Damit sicherst du eine gute Sulforaphan Versorgung.
Sulforaphan bleibt nur 24h im Körper, daher empfiehlt sich hier, dass dein Hund es regelmäßig fressen kann.

Hier leider ein "NEIN" für Kreuzblütler. Du weißt ja jetzt wie gesund diese für Hunde sind, jedoch leider nicht für Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion.
Sie sind reich an Isothiocyanaten, diese Verbindung stört die Aktivität der Tyreoperoxidase in dem sie diese hemmen. Dies ist ein wichtiges Schilddrüsenenzym für die Umwandlung von T4 zu T3.
Natürlich macht auch hier die Menge das Gift. Entscheide bitte selber. Auf einer Seite die großartige Wirkung und auf der anderen Seite das Risiko zur Kropfbildung. Jedoch soll nach Studien das Risiko sehr gering sein und wenn du es füttern möchtest, bieten sich hier Brokkoli Sprossen an.
Bei Fragen hierzu, melde dich gerne bei mir. Schreibe mir unverbindlich deine Nachricht.
Kreuzblütler sind schon eine coole Sache und es spricht sehr viel dafür, das diese einen Platz im Hundefutter bekommen. Sie fördern einen gesunden Hund.
Was hältst du von Kreuzblütler? War dieser Artikel hilfreich für dich? 🤗
Viele Grüße,
Kirsty
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Vielleicht ist dies auch eins der Gründe, warum du diesen Blogartikel gerade ließt 😉
Dann lass uns doch gemeinsam herausfinden, ob es damals von mir eine solch gute Idee war und was du beachten musst. Ist Käse generell gut oder gibt es Ausnahmen? Bei welchen Erkrankungen solltest du dies lieber nicht füttern? u.v.m... Bringen wir mal Licht ins Dunkel: Dürfen Hunde Käse essen?

Vielleicht kennst du Menschen oder bist selbst davon betroffen "Laktoseintoleranz". Bei Hunden ist dieser Intoleranz nicht ausgeschlossen. Einige Hunde sind mehr als andere davon betroffen. Das Verdauungssystem kann kann den vorhandenen Milchzucker (Laktose) nicht verdauen. Entweder fehlt das Enzym Laktase komplett oder ist nicht genügend vorhanden. In pasteurisierten Käse befindet sich nur ein geringer Anteil an Laktose.
Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich dir diesen Test:
Mögliche Symptome bei Laktose - Intoleranz:
Tipp 💡: Du hast eine unverbindliche Frage hierzu? Dann schreibe mir gerne deine Nachricht.

Einige Käsesorten, vor allem Hartkäse, enthalten viel Salz. Bei der Produktion ist dieser notwendig, um die Feuchtigkeit aus dem Käse zu ziehen.
Diese Sorten enthalten viel Salz:
Auch hier wieder, die Menge macht das Gift. Etwas Salz ist bei Hunden sogar lebenswichtig für den Flüssigkeitshaushalt und die Nervenfunktion.
Was passiert, bei einer Salzvergiftung Hund?
Der Körper möchte das Salz aus dem Körper schwemmen. Daher wird alles Wasser mobilisiert und in die Blutbahn geschickt. Dieses Wasser fehlt an anderen Stellen. Zum Beispiel dem Gehirn. Der bekommt kein Wasser ab. Stell dir vor du gießt deinen Garten punktuell und vergisst eine Pflanze. Bei der wird es dann auch nicht gut aussehen. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Krampfanfälle und Schlimmeres.
Bitte bleib entspannt, diese Salzvergiftung entsteht nicht, wenn du deinen Hund ab und zu ein Stück salzhaltigen Käse gibst. Achte auch drauf, ob er genug Wasser bekommt und trinkt.
Ja, nicht nur Hüttenkäse eignet sich super. Diese Käsesorten enthalten wenig Natrium:
Perfekt um das Hundefutter zu ergänzen.
➡ Welche Käse eignet sich außerdem noch für Hunde? Das finden wir noch raus...

Käse kann viel Fett enthalten, deshalb finde die meisten Hunde auch so super lecker, da sie Fettliebhaber sind. Daher sollten Hunde nicht zu viel Käse bekommen oder von Natur aus fettarme Käsesorten füttern. Wie Mozzarella, Hüttenkäse und Ziegenweichkäse.
Zuviel Fett kann nämlich zu:
Wir als Hundehalter*in finden es oft eine leckere Abwechslung, wenn der Käse Preiselbeeren, Mango oder Rosmarin enthält. Dies ist auch für deinen Hund unbedenklich. Gucke bitte allgemein auf die Zutaten. Jetzt kommen wir zu bösen ☠ Zusatzstoffen wie Glutaminsäure auch Mononatriumglutamat genannt. Die kann unter anderen die Gehirnfunktion deines Hundes verlangsamen. Geräucherter Käse ist auch leider keine gute Idee, dort kann ein Aroma (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) vorhanden sein, welcher krebserregend sein kann.

Kurz was Persönliches 👩: Als bei mir vor über 6 Jahren eine Histaminintoleranz festgestellt wurde, musste ich jede Zutatenliste im Supermarkt genau studieren. Das Einkaufen hat doppelt so lange gedauert, mir jedoch auch die Augen geöffnet in welchen "Lebensmittel" unschöne Zusätze stecken. Unter anderem im Schmelzkäse, welchen ich früher wirklich gerne gegessen habe.
Jetzt konzentrieren wir uns wieder auf den Hund. Dies betrifft Schmelzkäse, Kochkäse, Streichkäse. Erstmal sind diese Produkte extrem stark verarbeitet und haben nicht wirklich viel Käse in sich, manchmal nur um die 51%. Ganz oft ist Natriumphosphat enthalten. Dies hält den "Käse" zusammen. Da es jedoch kein natürliches Phosphat ist, kann dein Hund dies nicht gut verstoffwechseln und erhöht den Phosphatgehalt im Blut. Dies kann wiederum zu gesundheitlichen Problemen führen. Dies muss nicht alle diese Käsearten betreffen, daher gucke einfach was drin steckt.
Im Käse kann Farbe stecken. Bitte was? Ja, auch hier kann getrickst werden. Wie soll es anders sein - diese Farbstoffe können Unverträglichkeiten oder Allergien auslösen. Die Hersteller arbeiten aber auch mit natürlichen Farbstoffen, wie Annatto. Ein Pigment aus dem Samen des Archiotes - Baumes. Es ist sicher, kann aber leider Unverträglichkeiten auslösen. Ja, lass das Weiß noch weißer strahlen. Im Mozzarella kann auch Titanoxid stecken.
Tipp 💡: Leidet dein Hund an einer Allergie oder Unverträglichkeit? Ich biete dir gerne mein Coaching an, welches eine umfassende Betreuungszeit beinhaltet - damit ich dir und deine Hund fachfrauisch zur Seite stehen kann- , Futterzusätze und was nicht fehlen darf ein unvergleichbarer Futterplan. Schaue dir gerne mein Angebot einfach mal unverbindlich an. Mehr erfahren.

Ja. Bitte keinen Roquefort, Stilton oder Blauschimmelkäse deinen Hund zu fressen geben.
Warum sind diese Sorten nun giftig?
Sie enthalten Mykotoxine. Zudem haben sie einen hohen Fett- und Salzgehalt. Falls dein Hund sich selbst bedient hat, keine Panik. Gucke, ob er diese Symptome zeigt: Erbrechen, Anfälle oder Durchfall. Dann kontaktiere bitte deinen Tierarzt.
Bio - Käse bietet sich hier besonders gut an. Vor allem wo die Kühe frisches Gras zu fressen bekommen. Da sie Gras fressen ist der Nährstoffgehalt im Milchprodukt deutlich besser.
Hartkäse bietet sich gut an, da du ja bestimmt deinen Hund kleine Würfel schneiden möchtest. Besonders gut geeignet sind Gouda und Edamer. Tilsiter und Butterkäse sind auch geeignet, haben jedoch einen hohen Fettgehalt.
Käse aus Büffel-, Schafs- und Ziegenmilch sind besonders gut verträglich. Einige Hunde vertragen keine Kuhmilch, vor allem die Hunde die auch kein Rindfleisch vertragen.

Hunde können und dürfen Käse essen. Zu beachten ist, ob dein Hund auf Laktose oder Kuhmilch reagiert. Einige Käsesorten sind nicht besonders gut geeignet und einige sogar giftig. Du kannst Käse als Leckerli benutzen und /oder das Hundefutter deines Hundes etwas pimpen.
Was hält dein Hund von Käse 🧀? Würde er dafür an den Kühlschrank gehen? Freue mich auf dein Kommentar 🤗
Liebe Grüße und bis gleich,
Kirsty
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Das Obst für Hunde wirklich unbeschreiblich gesund ist, konntest du bereits in meinem letzten Blog - Artikel lesen.
Mein Vierbeiner Isis liebt wirklich rohe Karotten. Diese frisst sie gerne mal als Snack. Wenn ich koche und Karotte schnipple, bekommt sie gerne was ab. Aber geh ihr weg mit Gurke, die lässt sie mit voller Liebe liegen. *lach*
Lass uns gemeinsam heraus finden - Warum Gemüse für Hunde so wichtig ist....

Na gut, dein Vierbeiner würde nicht unbedingt jetzt los ziehen und sich das Feld vom Bauern mit Karotten suchen. Jedoch stammt der Hund vom Wolf ab. Wölfe erlegen ihre Beutetiere und ernähren sich von diesen. Die Beutetiere sind Pflanzenfresser. Im ihren Magen und Darm befinden sich Gemüse, Kräuter, Samen, Nüsse usw. die vom Wolf mit gefressen werden. Also frisst der Wolf Gemüse & Kräuter.
Zu was gehört nun der Hund?
Hunde zählen eher zu den Fleischfressern, hat aber seit der sehr langen Zeit der Domestizierung den Stand des Mischfressers. Es ist ein eher umstrittenes Thema. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ein Hund sehr gut für einige Tage in der Woche vegetarisch/vegan ernährt werden kann. Seine Verdauung lässt dies zu, da sich dieser den Menschen angepasst hat. Doch sollte das Fleisch im Napf nicht fehlen. Gerne hier aus artgerechter Tierhaltung und in sehr guter Qualität.
Du möchtest für deinen Hund einen Veggie - Day einplanen und benötigst Hilfe. Gerne unterstütze ich dich dabei und erstelle deinen Hund einen ausgewogenen und unvergleichbaren Futterplan. Mehr erfahren.

Die Antwort lautet viel Gemüse. Aus der Schulzeit ist dir vielleicht das Thema Säure & Basen noch ein Begriff. Dies betrifft auch die Ernährung. Hier benötigt es einen Ausgleich zwischen Säure & Basen um die Hundegesundheit aufrecht zu erhalten. Ist der Körper übersäuert, kann es zu Entzündungen und somit zu chronischen Krankheiten führen. Das Fleisch gehört zu den sauren Futtermittel die dein Hund essen. Damit benötigt dies den basischen Ausgleich von Gemüse und etwas Obst.
TIPP : Falls dein Hund nicht gerne Gemüse frisst oder du Sorgen hast, dass er übersäuert ist, kannst du mit diesem Basenpulver „(bezahlter Link)“gegensteuern.
Gemüse ist voll von wichtigen Nährstoffen wie Proteine, Kohlenhydrate und Ballaststoffen. Das hält den Napf in Balance. Gemüse enthält die super wichtigen Sekundäre Pflanzenstoffe (Anzeige). Von denen bin ich ein großer Fan.
Als ich damals meine Hündin von Trocken- und Nassfutter auf BARF / selbst gekocht umgestellt habe, war ich kurz erschrocken. Sie hat sehr viel weniger Wasser getrunken. Warum? Da sie ihre benötigte Flüssigkeit aus dem Gemüsemix gezogen hat. Also, ein super Tipp, wenn dein Hund etwas zu wenig trinkt.

Gemüse platzt vor Vitaminen. Im Gemüse sind bereits viele wichtige Vitamine enthalten. Wenn möglich, füttere das Gemüse roh, da dann die Vitamine erhalten bleiben. Hier mal eine kleine Übersicht:
• B - Vitamine sehr wichtig für die Funktion des Nervensystems, für das Immunsystem für die Bildung von Enzymen und den Stoffwechsel. Zum Beispiel enthalten in: Spinat, Grünkohl und Brokkoli
• Vitamin - C super für das Immunsystem. Hunde können dies zwar selber herstellen, aber bei kranken oder älteren Hunden wichtig zuzuführen. Zum Beispiel enthalten in: Kohlgemüse
• Vitamin - A stärkt das Immunsystem, ist gut für die Augen und beugt Hauterkrankungen vor. Zum Beispiel enthalten in: Grünkohl, Karotten und Wirsing
• Vitamin - E ein sehr wichtiges Antioxidans. Diese können Krebs und andere Krankheiten vorbeugen. Ist auch gut für Haut & Fell. Zum Beispiel enthalten in: Wirsing, Schwarzwurzel und Spargel
• Vitamin - K spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenbildung und der Knochenreparatur. Kann eine gute Leberfunktion unterstützen. Zum Beispiel enthalten in: Grünkohl, Kräuter und Fenchel

Gemüse mit dunkelgrünen Blättern enthalten viel Kalzium, Kalium und Magnesium.
Gemüse enthält diese super wichtigen sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb alleine schon ein MUSS im Napf.
Was können diese tollen Stoffe:
Ausführliche Informationen findest du in meinem Blog-Artikel "Welches Obst dürfen Hunde fressen?" finden.
Im Gemüse sind diese vor allem in Brokkoli und Kohl enthalten.

Mit Gemüse. Gesunde Verdauung ein so wichtiges Thema auch bei Hunde. Im Darm spielen sich so viele Prozesse ab, die nicht nur die körperliche sondern auch die psychische Gesundheit beeinflussen. Rohes Gemüse ist reich an Ballaststoffen. Dieses gelangt hauptsächlich unverdaut in den Darmtrakt. Hört sich zunächst eher negativ an, ist aber super gesund. Im Dickdarm warten schon viele gute Bakterien auf ihr Futter. Diese fermentieren das Gemüse und entstehen kurzkettige Fettsäuren. Diese dienen zur Energiegewinnung und bauen die Darmschleimhaut auf.
Gesundheitliche Vorteile von Ballaststoffen:
Gemüse und Kräuter haben super viele wichtigen Antioxidantien. Diese fangen die freien Radikalen ab. Diese sind die Hauptursache von Erkrankungen und vorschnelle Alterung. Diese freien Radikalen wirken wie Rost im Körper und schädigen somit Zellen und Organe. Die Antioxidantien fangen diese ab und verhindern das sie außer Kontrolle geraten.
Forsche haben eine Beziehung zwischen Gemüse und Blasenkrebs bei Scottish Terriern untersucht.
Hunde, die dreimal pro Woche oder öfter dunkelgrünes, gelbes und orangefarbenes Blattgemüse aßen, hatten ein um 90% geringeres Krebsrisiko . Und es gab eine 70% ige Reduzierung bei Hunden, die nur Kreuzblütler Gemüse aßen.
Diese tolle Wirkung von Gemüse, kannst du bei Hunde nicht mit Ergänzungsmittel erreichen. Diese Studie hat dies bewiesen.
Wenn du deinen Hund so ein Stück Gemüse gibst, kommt es genau so wieder raus. Hunde können dieses so nicht verdauen. Deshalb sollte das Gemüse immer püriert werden. Dies ist ein Vorgang wie eine Vor-Verdauung. So kann dein Hund alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen und dies gut verdauen. Meine Empfehlung ist saisonales und regionales Gemüse zu nutzen und dies immer bunt zu mischen. Die Menge des Gemüses im Napf sollten so um die 10% betragen und 5% Obst.
TIPP

Gemüse für Hunde? Ich glaube mit diesen 10 Gründen konnte ich dich überzeugen, dass Gemüse wichtig für deinen Hund ist.
War dieser Artikel hilfreich für dich?
Ich freue mich über dein Kommentar.
Ganz liebe Grüße,
Kirsty
P.S. Falls du Fragen hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht.
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So super gesund!
Danach wirst du und dein Hund sicherlich mehr Obst essen. Am Anfang erkläre ich dir, was Obst alles kann und warum. Am Ende bekommst du eine Liste, über empfehlenswerte Obstsorten. Du kannst Obst als Snack füttern oder in die Mahlzeit geben. Falls du deinen Hund mit BARF fütterst, gebe in seinem Gemüsemix einfach mal ein Apfel mit rein.
Finden wir gemeinsam raus: Welches Obst dürfen Hunde essen? Warum ist es so gesund? Obst für Hunde?

Polyphenole lautet hier das Stichwort. Äh, ja ok. Hört sich ja super wissenschaftlich an. Bringen wir mal Licht ins Dunkel. Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen (Anzeige).
Generell wird ihnen eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt:
Wenn du deinen Hund abwechslungsreich und frisch fütterst, fütterst du automatisch diese super Polyphenole. Wenn denn Hund Trocken- oder Nassfutter bekommt, dann gebe ihn gerne etwas Obst als Snack oder als Topping auf das Futter. Hunde stehen auf "SÜß"

Vielleicht kennst du das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" (Anzeige). Hier wird der Zusammenhang sekundärer Pflanzenstoffe, wie die Polyphenole, und die krebshemmende Wirkung beschrieben. In Studien wurde dies auf den Grund gegangen. Hier findest eine von vielen.
Woran liegt das nun?Die sekundäre Pflanzenstoffe können Zellen hemmen, die an einer DNA -Methylierung (eine chemische Abänderung an Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle) verursachen. Dies ist ein Haupttreiber für Krebs. Jetzt halt dich fest, sie können sogar auch stillgelegte Gene in Krebszellen reaktivieren und ihren Tod verursachen. In Äpfeln steckt ein ganz besonderes Polyphenol, die die Bakterienaktivität im Zusammenhang mit Darmkrebs reduziert.
Diese Obstsorten sind besonders zu empfehlen:

Eine Entzündung ist erst mal nichts Anormales im Körper. Es ist ein natürlicher Prozess des Immunsystems. Wenn dein Vierbeiner krank oder verletzt ist, ist in dem Moment eine akute Entzündung wichtig, um das Immunsystem darauf aufmerksam zu machen. So kann das Immunsystem mit bestimmten Zellen darauf reagieren. Diese Zellen helfen Krankheiten zu bekämpfen oder Wunden zu reparieren.
Ein kurzfristige Entzündung ist also sogar was Gutes. Es wird erst kritisch, wenn diese sich nicht auflöst und zu einer chronischen Entzündung wird.
Chronische Entzündungen werden bei Hunden häufig mit folgenden Erkrankungen in Zusammenhang gebracht:
Polyphenole im Obst können entzündliche Enzyme unterdrücken. Sie hemmen zusätzlich entzündungsförderne Immunzellen.
Dies wurde an einer Studie an Ratten bestätigt. Zwei Monate lang wurden drei Gruppen unterschiedlich gefüttert. Die erste Gruppe aß Rattenfutter und die zweite aß eine fettreiche, zuckerreiche Diät. Der dritte aß die gleiche fettreiche, zuckerreiche Diät mit etwas Cranberrysaft. Die Forscher analysierten dann die Leber an den Ratten. Die mit Cranberrysaft gefütterten Ratten hatten weniger Entzündungsmarker.
Diese Obstsorten enthalten besonders viele Entzündungshemmer:
Tipp 💡: Dein Hund leidet vielleicht an einer Erkrankung. Über die Ernährung kannst du positiven Einfluss auf Erkrankungen nehmen. Gerne stehe ich dir mit Rat & tat zur Seite und erstelle deinen Hund einen unvergleichbaren Schonkostplan. Mehr erfahren.

Polyphenole (wie oben erwähnt) bekämpfen oxidativen Stress. Nun wird es etwas mehr wissenschaftlich. Mir ist es immer wichtig, dass du dies in Kontext verstehst. Ich möchte dir hier nicht nur Schlagwörter vermitteln. Freie Radikale, vielleicht hast du dies bereits mal gehört. Sie sind eine weiterer Grund für Entzündungen. Freie Radikale sind instabile Moleküle und haben ein oder mehr ungepaarte Elektronen. Das finden das aber doof, weil sie es als Paar einfach schöner finden. Daher stehlen sie anderen ein Elektron. Das führt dazu, dass dieses Molekül instabil wird und dadurch entsteht eine Kettenwirkung. Stell dir vor, dass diese freien Radikalen Rost im Körper produzieren und dieser Rost verursacht chronische Entzündungen und dies führt zu chronischen Erkrankungen und zum schnelleren Altern.
Puh, das war nun der wissenschaftliche Aspekt. 🤯
Nun kommen die coolen Gegenspieler, nämlich die Antioxidantien. Sie bekämpfen die freien Radikalen. Sie arbeiten zusammen daran, dem Molekül ein Elektron zu geben ohne selbst ein instabiles Molekül zu werden. Sie sind starke Radikalfänger und diesen oxidativen Stress bekämpfen. Vor allem in Kurkuma zu finden
Wenn du Obst fütterst, dann zahlst du wie auf ein Bankkonto für die Gesundheit ein.
Somit ist er gewappnet gegen:

Zutaten:
Zubereitung:
Ein super Rezept, gegen Entzündungen. Fütterungsempfehlung: 2-3 mal täglich 1/4TL bis 1TL (je nach Größe deines Hundes).
Fütterst du Obst, fütterst du auch gleich die Trillionen Bakterien in seinem Darm. Dies sind die guten Bakterien und haben wichtige Aufgaben.
Was machen diese Bakterien:
Die guten Bakterien können die schlechte Bakterien verdrängen. Damit die guten Bakterien bei Laune gehalten werden, benötigen sie Futter. Du fütterst diese indem du deinen Hund Polyphenole ( wie Apfel, Pflaume & Kirsche) fütterst. Diese Bakterien fressen diese super gerne.

Polyphenole helfen dabei die Leber deines Hundes zu entgiften. Dein Hund ist ständig in Kontakt mit Giften. Sei es Reinigungsmittel, Spuren von Pestiziden, Medikamente, Chemikalien und Impfstoffen. Wenn sich diese Giftstoffe nur aufbauen, verursachen sie chronische Erkrankungen. Die gute Nachricht ist, dass die Leber in der Lage ist die meisten Giftstoffe zu verarbeiten. Um diese tolle Aufgabe zu meistern, kann die Leber etwas Unterstützung benötigen.
Die Leber hat etwas mehr zu tun mit fettlöslichen Giftstoffen. Dafür arbeitet sie in zwei Phasen. Dazu helfen Enzyme um die Giftstoffe zu neutralisieren und wandelt sie in weniger schädliche Moleküle um. In der zweiten Phase werden diese Giftstoffe wasserlöslich gemacht und somit können sie leichter aus dem Körper ausgeschieden werden.
Um diese Enzyme zu entwickeln, benötigt die Leber Polyphenole.
Hier eine Übersicht über gesunde Obstsorten für deinen Hund und wann diese Saison haben:
| Äpfel | August bis November | Roh oder gedämpft |
| Aprikosen | Juli bis August | Roh ohne Stein |
| Bananen | ganzjährig | Roh und (sehr) reif |
| Birnen | August bis November | Roh |
| Brombeeren | Juli bis September | Roh |
| Erdbeeren | Mai bis Juli | Roh |
| Heidelbeeren | Juli bis August | Roh |
| Himbeeren | Juni bis September | Roh |
| Johannisbeeren | Juni bis August | Roh |
| Kirschen | Juni bis August | Roh ohne Stein |
| Mirabellen | Juni bis August | Roh ohne Stein |
| Pfirsiche / Nektarinen | August bis Oktober | Roh ohne Stein |
| Pflaumen / Zwetschgen | Juli bis Oktober | Roh ohne Stein |
| Stachelbeeren | Juni bis August | Roh |
| Wasser- und Zuckermelonen | August bis September | Roh |
Am besten fütterst du das Obst roh. Jeder Verarbeitungsschritt zerrt an der Qualität und an der tollen Wirkung. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Apfel manchmal leicht gedämpft besser vertragen wird. Apfel enthält viel Säure und kann Hunden mit empfindlichen Magen auf den Magen schlagen. Nur kleine Mengen füttern, ca. 10% der Ernährung soll Obst ausmachen. Wenn du deinen Hund eine neue Obstsorte gibst, gebe ihn erst nur wenig. So kannst du testen, ob er dieses gut verträgt. Wenn dein Hund zu viel Obst bekommt, kann es zu Durchfall und Magenverstimmung kommen. Reduziere das Obst und somit sollte der Durchfall wieder weggehen.
Hier eine kleine Auswahl, was in dem Obst steckt:

Avocados und Trauben, diese zwei Sorten sind giftig für deinen Hund, daher bitte nicht füttern. Avocados enthalten Persin und ist für Hunde schädlich. Sollte dein Hund versehentlich Avocado gefressen haben, achte auf Vergiftungssymptome wie Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen. Trauben sind giftig für Hunde und Forscher wissen bis jetzt nicht warum. Einige Hunde vertragen diese und andere Hunde können sogar daran sterben. Daher bitte einfach nicht füttern. Bitte kontaktiere immer deinen Tierarzt, wenn was sein sollte.
Konnte ich dich überzeugen? Wirst du deinen Hund Obst füttern und vielleicht selber mehr Obst essen? Kommentiere gerne dein Fazit. Ich bin mega gespannt.
Liebe Grüße und bis gleich,
Kirsty
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Uff, dass war eine harte Zeit. Als ich die Übeltäter ausgemacht habe, hatte sie lange Zeit immer noch einen empfindlichen Darm. Darmsanierung Hund - war mir damals nicht bekannt. Ich wusste nicht, wie wichtig ein Darmaufbau ist und was der Darm für einen hohen Stellenwert im Körper hat.
Gesunde Hunde durch gesunden Darm.
Aus diesem Grund, möchte ich dir das Thema "Darmsanierung Hund" näher bringen.

Ein gut funktionierender Darm ist eine zentrale Rolle für die Gesundheit deines Hundes und für ein langes Leben. Hier kurz und knapp eine vereinfachte Erklärung was bei der Verdauung so abgeht.
Anatomie: zum ganzen Verdauungssystem gehören:
Dazu gehören auch noch die Verdauungsorgane Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse.
Wie funktioniert das nun mit der Verdauung?
Dein Hund nimmt über das Maul das Futter auf, da er ein Schlinger ist, passiert hier noch nicht wirklich viel mit der Verdauung. Jedoch wird das aufgenommene Futter mit Speichel angereichert und rutschfreundlich gemacht. Der Nahrungsbrei gelangt zum Rachen und dann weiter über die Speiseröhre zum Magen. Hier befindet sich eine Schranke. Diese lässt portionsweise den Nahrungsbrei in den Magen.
Im Magen fängt nun die Verdauung an. Vor allem beginnt hier die Verdauung des Proteins. Im Magen befindet sich die Magensäure die sich nun den Nahrungsbrei vornimmt. Der PH-Wert ist im Magen sehr sauer, weil hier nicht nur der Nahrungsbrei bearbeitet wird, sondern auch sicher gestellt wird, dass Bakterien und Keime abgetötet werden. Der Magen funktioniert ähnlich wie eine Waschmaschine, die alles vermischt und vermengt. Nun wird der Nahrungsbrei zum Magenausgang gedrückt. Hier befindet sich erneut eine Schranke, die den Nahrungsbrei in Richtung Dünndarm lässt.
Im Dünndarm gelangt nun der bereits an-verdaute Nahrungsbrei in kleinen Mengen, so lange bis der Magen leer ist. Hier kommen nun die Verdauungsorgane in Einsatz die ihre Verdauungsenzyme in den Darm geben. Ohne diese könnten die wertvolle Nährstoffe nicht aufgenommen werden, da sie den Nahrungsbrei in seine Nahrungsbestandteile zersetzen. Gallensaft hilft bei der Zersetzung von Fetten, der wiederum in der Leber entsteht und in der Gallenblase gespeichert wird. Die Bauchspeicheldrüse produziert Bauchspeichel, dieser sorgt für die Verarbeitung von lebenswichtigen Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Der Dünndarm produziert Saft der aus den Drüsen kommt. Hier werden also fleißig alle wichtigen Nährstoffe aufgenommen.
Im Dickdarm gelangen nur die Reste. Hier hat die Verdauung fast komplett abgeschlossen. Wasser wird aus dem Nahrungsbrei entzogen um ihn einzudicken. Schleim wird dem beigemengt um ihn rutschfreundlich zu machen. Im Dickdarm befinden zahlreiche Bakterien, die sogenannte Darmflora, die sehr wichtig sind für eine gute Verdauung ist. Diese Bakterien helfen u.a. dabei schwer verdauliche Stoffe zu verwerten. Dazu wird eine weiteren Artikel geben, da das Mikrobiom / Darmflora (so werde die zahlreichen Bakterien im Dickdarm genannt) unfassbar wichtig und einzigartig ist.
Im After wird der Kot 💩 durch die Analdrüsen befeuchtet und raus gepresst. Hier reguliert der Schließmuskel den Austritt.

Hier eine Übersicht zum Verdauungssystem
Nun kommen wir zu den 5 effektiven Schritten
Diesen Punkt finde ich etwas kontrovers. Generell haben die Hunde das Enzym um Getreide zu verdauen. Nicht in den Maßen wie wir Menschen, aber mehr als der Wolf. Dennoch kann Getreide Entzündungen im Darm auslösen. Sei es eine Unverträglichkeit, Allergie oder sogar eine Zöliakie. Falls dein Hund mit Darmproblemen zu tun hat, dann streiche erst mal Getreide vom Speiseplan. Generell ist für Hunde Mais, Weizen oder weißen Reis nicht die beste Quelle. Führe die Darmsanierung durch und gucke, wie dein Hund danach auf Getreide reagiert - natürlich ist dies nicht ein Muss im Napf.
Anmerkung ☝: Ich schreibe hier wirklich von Getreide und meine nicht allgemein Kohlenhydrate, dies wird manchmal gerne in einem Topf geschmissen. Kohlenhydrate sind wichtig für deinen Hund, sei es Gemüse, etwas Obst, glutenfreies Getreide (mein persönlicher Favorit Haferflocken), gekochte Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Kartoffeln können sogar bei Darmproblemen positiv wirken.

Ein Dreamteam 💕 für den Darm. Präbiotika sind das Futter der abertausend guten Darmbakterien in der Darmflora. Diese Schätze im Darm sind Lebewesen und benötigen gutes Futter um ihren Job erledigen zu können. Für die Darmflora sind Präbiotika ihr Sonntagsbraten.
Was sind denn nun Präbiotika?
Das sind spezielle lösliche Ballaststoffe. Inulin gehört dazu, welches sich vor allem in Pastinaken befindet. Ein Fest für die Darmbakterien sind:
Was sind nun Probiotika?
Dies sind gute Bakterien, die im Darm leben und die Darmflora unterstützen. Werden diese abgetötet durch u.a. Entzündungen, Antibiotika, kann es zu Problemen im Darm kommen. Das bekannteste Problem: Durchfall. Aber diese wichtigen Bakterien halten nicht nur den Darm gesund, sondern sind ein großes Puzzlestück für gesunde Hunde. Sogar für die Haut- und Fellgesundheit. Es gibt viele probiotischen Ergänzungsmittel (Anzeige). Ich habe bereits einige durch probiert. Oft sind diese als Pulver erhältlich. Es kann sein, dass dein Hund diese nicht immer verträgt. Da empfehle ich dir, dich durch zu probieren. Meine Hündin bekommt jeden Tag zwei Esslöffel Vollfettjoghurt in ihre Nahrung. Weitere Quellen für natürliches Probiotika sind Kefir und fermentiertes Gemüse.
TIPP: Du möchtest praktisch Lernen, wie du deinen Hund bei Magen-Darm-Beschwerden unterstützten kannst? Ich veranstalte dazu Workshops. Erfahre mehr.

Diese Suppe wird langsam in der Hunde - Szene so bekannt, wie die Morosche Karottensuppe. Sie stärkt das Immunsystem, den Darm und sogar die Gelenke. Sie platzt schon vor lauter guten Nährstoffen wie Aminosäuren, Gelatine, Glucosaminen, Mineralien und Vitamine. Somit kann diese Suppe das Immunsystem deines Hundes stärken. Glucosamin und Kollagen sind für die Darmschleimhaut sehr wichtig. Mit einem passenden Probiotika lässt sich der Darm so sehr gut wieder aufbauen.
Achte darauf, dass du einen Knochen von einem Tier verwendest, welches dein Hund auch verträgt. Am Anfang ist es besser, dass Fett der Suppe abzuschöpfen.

Der Darm braucht Liebe und Aufmerksamkeit. Diese Liebe und Zuwendung bekommt er über das Futter. Um so mehr Abwechslung ins Spiel kommt, desto robuster wird der Darm und lässt sich nicht so schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Der Darm / die Darmflora leben und benötigen somit auch lebendiges Futter. Füttere deinen Hund frisches Gemüse, viele Ballaststoffe, gesäuerte Nahrungsmittel. Am besten sollte das Futter so wenig es geht verarbeitet sein. Denn von Futter was stark verarbeitet ist, kann der Darm nicht leben. Er benötigt Futter und gute Bakterien. Wenn du Trocken- oder Nassfutter fütterst, dann achte hier drauf, dass es frei von ungewollten Zusätzen ist. Zusätze wie: Konservierungsstoffe, Aromastoffe oder Zucker. Füttere hier gerne Joghurt zu oder gebe eine Portion Gemüse dazu.
Antibiotika:
Natürlich sind diese wichtig. Wenn dein Tierarzt dir diese mitgibt, dann gebe diese deinen Hund. Diese töten ungewollte Bakterien ab, aber auch die guten Bakterien im Darm. Daher ist es sooooooooo wichtig, nach der Gabe von Antibiotika, den Darm mit Probiotika zu füttern und so wieder aufzubauen. Leider vergisst oft ein Tierarzt dies mitzuteilen. Dies betrifft nicht nur die orale Einnahme, sondern auch bei Salben & Co.
Entzündungshemmer (NSAIDs):
Diese können sich negativ auf den Darm auswirken. Als Nebenwirkung können hier Durchfall und Erbrechen auftauchen. Finde hier eine Alternative, zur Schmerzkontrolle. Sei es Akupunktur, Chiropraktik, Kräuter und Ernährungsumstellungen. Eine Reduzierung der Entzündungen im Körper sind hier sehr wichtig.
Stress:
Dieser Faktor wird gerne unterschätzt, aber Stress schlägt sich extrem auf den Darm aus. Sorge für ein entspanntes Umfeld und sei du der Fels in der Brandung für deinen Hund. Euch können hier hochwertige ätherische Öle unterstützen oder auch Bachblüten. Sogar eine Ernährungsumstellung kann hier Wirkung zeigen. Eine Darmsanierung kann nicht helfen, wenn dein Hund unter Dauerstress ist.

Wenn dein Hund schon länger Probleme hat, empfehle ich dir mit deinem Tierarzt zu sprechen und dir Unterstützung bei einem*r Ernährungsberater*in zu suchen.
Meine Hündin Isis hat gefühlt plötzlich Darmprobleme bekommen, doch diese entwickeln sich nicht so schnell. Da ich es damals nicht besser wusste, hat es über ein Jahr gebraucht, dies wieder in den Griff zu bekommen. Mit einem Experten / einer Expertin an deiner Seite kann dies oftmals viel schneller gehen.
Nutze diese Tipps und gebe den Zeit. Der lange Atem lohnt sich für die Gesundheit deines Hundes. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Nun verrate ich dir mein persönliches Schonkost - Rezept bei akuten Darmproblemen. Dies hat bei meiner Hündin super geholfen und auch bei meinen Kunden - Hunden:
GladiatorPlus: Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Sprich das Immunsystem, die Leber für die Entgiftung und der Darm . Isis hat dies bekommen und nach kürzester Zeit konnte ich feststellen, wie ihre Vitalität zugenommen hat. Ein Kundin von mir hat es ihrem Hund gegeben, weil die Leberwerte erhöht waren. Nun sind diese wieder im Normalbereich. Bei Interesse besuche die Webseite (Anzeige). Mit diesen Code: XGP4181 bekommst du einen 5 € Neukundenrabatt und eine versandkostenfreie Lieferung (ab einem Warenkorbwert von 50 €).
Ich wünsche dir von Herzen eine erfolgreiche Darmsanierung bei deinem Hund. Habe Spaß und Geduld dabei.
Wenn du dir Unterstützung wünschst, ich bin gerne für dich da. Schaue dir einfach in Ruhe mein Angebot an.
Ich bin nämlich ein kleiner Darmgesundheit 's' Freak 😅
Liebe Grüße,
Kirsty
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Lass uns mit diesen Artikel herausfinden - Dürfen Hunde Eier essen und gehören diese ins Hundefutter?

Eine kleine Anekdote: Meine liebe Freundin hatte damals noch zwei Hunde, einen Berner Sennenhund und ein kleiner Rotweiler-Mischling. Sie was damals oft zu Besuch bei einer Freundin, die Hühner hält. Wenn es zum Hühnerstall ging, haben beide Hunde ein ganzes rohes Ei bekommen. Der Große hat es aufgeknackt und mit Leidenschaft verschlungen. Vor allem das auslecken der Schale mit dem fettigen Eigelb war für ihn ein Genuss. Der Kleine hatte keinen Plan was er mit diesem Ei machen sollte. Er behielt es im Maul. Irgendwann guckte er sich das bei seinem Buddy ab.
Diese Geschichte erzählte sie mir. Nun kam ich Spaßbremse ins Spiel. Finden wir gemeinsam raus, wo hier ein kleines Problem besteht.
Nun klingt dies für Veganer und Vegetarier etwas hart, aber... Die Basis der Eier besteht darin, dass ein Küken im Ei aufwachsen kann. Daher enthalten Eier eine Menge wichtigen Aminosäuren, der Baustein der Proteine. Somit bekommt dein Hund diese wichtigen Aminosäuren, wenn du ihn Ei fütterst. Daher sind Eier eine sehr gute und hochwertige Proteinquelle.
Eier sind gesund, sie versorgen deinen Hund mit:
Tipp 💡: Du hast Fragen rund um das Thema Ernährung & Gesundheit, dann kann dir mein Angebot "Persönliche Fragen schriftlich stellen & maßgeschneiderte Antworten" bekommen was für dich sein. Mehr erfahren.

Jetzt bekommst du die Antwort drauf, warum ich die Spaßbremse für meine Freundin war. Das rohe Eiklar kann zu Verdauungsproblemen und Mangelerscheinungen führen. Denn das Eiklar im rohen Zustand enthält Avidin und Trypsininhibitoren. Avidin bindet Biotin und die Trypsininhibitoren können zu Verdauungsproblemen führen.
Wozu benötigen Hunde Biotin?
Biotin gehört zu den B-Vitaminen und wird auch Vitamin H genannt. Es hat zahlreiche Aufgaben es ist für schönes Fell und gesunde Haut verantwortlich. Es unterstützt die Keratin - Proteine. Es beeinflusst auch zahlreiche wichtige Aufgaben in Stoffwechselprozessen und ist wichtig für das Nervensystem. Biotinabhängige Enzyme verarbeiten Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, sodass der Körper diese Nährstoffe als Energieträger und Bausteine (Eiweiße!) nutzen kann. Puh, das war jetzt wieder wissenschaftlich 😏
Was geschieht bei einem Biotin - Mangel?
Typische Symptome sind:

Hunde können gerne ein rohes Eigelb ins Futter bekommen. Im Eigelb steckt sehr viel wertvolles Biotin. Der Vorteil bei der Fütterung vom rohen Eigelb ist, dass mehr wertvolles Biotin enthalten bleibt. Die Gefahr bei der rohen Fütterung besteht darin, dass je älter das Ei, desto höher die Gefahr von Salmonellen im Ei.
Hunde haben generell keine großartigen Probleme mit Salmonellen. Ihre Magensäure ist vor allem bei erwachsenden gesunden Hunden recht stark und geben den Bakterien keine Chance. Bei jungen und älteren Hunden ist dies nicht unbedingt der Fall. Für Menschen sind Salmonellen jedoch ein Risiko. Daher achte hier auf die Hygiene.
Um so frischer das Ei, desto geringer das Risiko von Salmonellen.

Ja, Hunde dürfen die Eierschale essen. Wenn dein Hund keine Knochen vertragen sollte, sind Eierschalen eine tolle natürliche Kalziumquelle. Hier gibt es keinen Unterschied, ob nun die Eierschale von einem rohen oder gekochten Ei, der Gehalt an Kalzium bleibt gleich. Die Eierschale in einem Mörser mahlen oder in einem Mixer. Dieses Pulver einfach ins Futter geben. Dies gilt für Hunde die selbst gemachtes Hundefutter (BARF oder gekocht) bekommen.
Tipp 💡: Desto feiner gemahlen, umso besser kann dies verwertet werden. Keine Lust auf selber mahlen. Hier meine Produktempfehlung. „(bezahlter Link)“
Das ist aber noch nicht alles. Wenn du dir vielleicht mal eine Eierschale genauer angeguckt hast, hast du gesehen, dass diese eine Membran enthalten. Das ist diese "Haut" die gerne beim Pellen am Ei haften bleibt.
Diese Membran enthält:
Die Hauptvorteile:
In einer Studie aus dem Jahr 2016 reduzierten Eierschalenmembranen die Gelenkschmerzen bei 51 Hunden mit unterschiedlichen Gelenkproblemen signifikant. Diese befinden sich jedoch nur der Membran. Du kannst die Membran abziehen und füttern oder es abwägen und doch mal ein rohes Ei füttern. Hier noch ein ausführlicher Artikel dazu.
Und beim Welpen?
Welpen haben einen extrem hohen Nährstoffbedarf und dies betrifft auch den Bedarf an Kalzium. Das Kalzium in den Schalen ist Kaziumkarbonat, was zum Teil von Hunden nicht gut genug aufgenommen wird. Zudem fehlt vor allem das wichtige Phosphor und Magnesium. Daher bitte für Welpen eine andere Kalziumquelle, wie Knochen oder hochwertiges Knochenmehl.

Ich persönlich lebe auf dem Land. In meinem kleinen Dorf habe ich die Möglichkeit bei zwei Bauern die Eier frisch zu kaufen. Die Hühner leben im Freiland und bekommen Gras zu fressen. Besser geht es nicht.
Achte beim Kauf auf Frische, Frische und nochmals auf Frische. Im Supermarkt kann leider nicht genau gesagt werden, wie frisch die Eier wirklich sind. Eierschalen werden leider oft mit Chemikalien gewaschen, damit sie glänzen und gut aussehen. Achte bitte auch darauf, wo die Eier herkommen. Tierwohl ist einfach immer ein sehr wichtiges Thema. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit diese direkt vom Bauern beziehen zu können.
Meine Empfehlung ist, dies beim Bauern direkt zu kaufen. Hier hast du eine Testvariante, um festzustellen, ob und wie frisch das Ei ist. Hierfür benötigst du eine Schale mit Wasser und das Ei.

Wie nun das Ei am besten füttern? Beim Kochen werden wichtige und wertvolle B-Vitamine zerstört. Jedoch wird bei einem gekochten Ei der Stoff Avidin inaktiviert und die Salmonellengefahr sinkt. Als Kompromiss und um sicher zu gehen, kannst du deinen Hund ein weiches Ei (für ca. 3min) kochen und dies ihm füttern. Die Salmonellen befinden sich eher auf der Eierschale und werden in kochendem Wasser zerstört. In meinen Recherchen konnte ich bis jetzt leider noch nicht raus finden, ob die Wirkung der wertvollen Eierschalenmembran nur in rohen oder auch noch in gekochten Eiern vorhanden ist.
Generell spricht nichts dagegen deinen Hund ein bis zwei Eier pro Woche zu füttern. Als Richtwert: ein Eigelb pro 10kg Körpergewicht in der Woche.

Ja, Hunde können und dürfen Eier fressen. Diese sind sogar sehr gesund und bekömmlich.
Ich freue mich, wenn du durch diesen Artikel viele tolle AHA - Momente hattest. Ist vielleicht eine Frage offen geblieben, dann schreibe mir diese liebend gerne.
Fütterst du deinem Hund Eier? Freue mich über deine Erfahrung als Kommentar:
Liebe Grüße und fröhliches Eier füttern,
Kirsty
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BARFen - Vor ungefähr sechs Jahren, habe ich das Futter meiner Hündin Isis auf barfen umgestellt. Immer wenn ich daran zurück denke, kommt mit ein Schmunzeln. Ich war so nervös. Die Küche war ein Schlachtfeld, überall die Bücher, Notizen und meine Anleitungen. Dann der Moment, als ich den Napf auf den Boden gestellt habe.
Die all entscheidende Frage: "Wird sie das überhaupt fressen?!"
Ja, sie hat ihre erste BARF - Ration, obwohl sie mich kurz skeptisch angeguckt hat, gefressen. Seitdem bekommt sie nur selbst zubereitetes Futter mit frischen und natürlichen Zutaten.

Isis will endlich ihr Futter
Eine Sorge könnte die Knochenfütterung sein. Wird er diese ordentlich kauen beziehungsweise fressen? Wird er diese vertragen?
Meine Hündin bekam als erstes einen Hals, entweder vom Huhn, Ente oder Gans, das weiß ich nicht mehr. Sie lief damit durch die Gegend, weil sie nicht wusste, was sie damit tun soll. Mein Hund stammt wohl nicht vom Wolf ab 🤣.
Dein Hund liegt dir am Herzen, daher informierst du dich hier gerade, statt einfach schnell umzustellen. Das ist großartig. Aller Anfang ist schwer, aber nach einer gewissen Zeit stellt sich Routine ein.
Mit diesem Artikel möchte ich dir deine Bedenken nehmen und dir Mut machen, deinen Hund zu barfen. Ich weiß, wie es dir gerade geht. Damals habe ich viele Fehler gemacht und mir auch zusätzlich das Barfen verkompliziert. Gerne möchte ich dir helfen, diese zu vermeiden. Ich arbeite bereits seit über fünf Jahren als Coachin für Ernährung und Gesundheit. Zu meiner Story.

BARF Ration
Dein Hund sollte je nach Größe 2,5% seines Körpergewichtes bekommen. Kleine Hunde 0,5% mehr und große Hunde 0,5% weniger. Ich empfehle für einen gesunden Hund eine 70% zu 30% Fütterung. Dies gilt nicht für Welpen, Junghunde (im Wachstum) und Senioren. Die 70% fleischigen Komponenten setzen sich zusammen aus 40% Fleisch (am besten Muskelfleisch), 10% Knochen und 20% Innereien. Die 30% sind pflanzliche Komponenten. Diese setzen sich aus 15% Gemüse mit etwas Obst und 15% aufgeschlossene Kohlenhydrate ( wie u.a. gekochte Kartoffeln, Haferschleim) zusammen.
Zusatz: Welpen und Senioren können auch Barf bekommen, jedoch ist dies etwas komplexer - vor allem bei Welpen. Wenn es deinen Hund betrifft, schreibe mir gerne deine Frage als Nachricht.
Dein Hund bekommt seine Energie aus Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten.
Proteine bestehen aus Aminosäuren. Diese sind zur Energieversorgung und für den Stoffwechsel extrem wichtig. Jeder Fleischsorte hat eine andere Zusammensetzung, daher gebe deinen Hund gerne 2-3 verschiedene Sorten, wie zum Beispiel: Lamm, Rind und Huhn.
Fett ist der wichtige Energielieferant für deinen Hund. Hunde können Fett sehr gut verwerten und ist sehr wichtig. Durch Fett können fettlösliche Vitamine aufgenommen werden und schützt die Zellen deines Hundes. Fettmangel kann zum Beispiel zum trockenen Fell führen.
Diese zwei Zutaten sind ein MUSS. Die Fettversorgung sollte bei 10% bis 15% sein. Zu viel Fett sorgt auf Dauer für Übergewicht, weichen Kot und bindet Vitamine und Mineralstoffe. Zu wenig Fett kann zu trockener, juckender Haut führen.
Kohlenhydrate kann in eine BARF Ration, muss aber nicht. Jedoch empfehle ich dies immer gerne. Da Hunde hier Energie raus ziehen können und dies zusätzlich schnelle Energie für das Gehirn ist. ➡ Dein Hund kann dadurch besser lernen. Falls ihr aktiv in der Hundeschule seid ein guter Tipp.

Dein Hund benötigt in seinem Futter alle wichtigen Nährstoffe. Ein Mangel auf Dauer kann zu Herzproblemen, Gelenkerkrankungen und mehr führen.
Möchtest du Knochen füttern, deckst du hier bereits vieles ab. Knochen enthalten Kalzium, Phosphor und wichtige Mineralien. Das Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist extrem wichtig. Fleisch enthält viel Phosphor, aber kein Kalzium. Enthält die BARF - Ration keine Knochen, kann es zu schweren Knochen- und Gelenkerkrankungen kommen. Da der Körper sich das Kalzium aus den Knochen im Körper zieht. Füttere die Knochen immer ROH, ansonsten kann es zu schlimmen Verletzungen kommen. Zur Fütterung empfehle ich dir, Hälse, Schwänze oder Füße. Die Größe der Knochen sollte die deines Hundes entsprechen. Also nicht unbedingt ein Pferdeknochen für einen Chihuahua 😉. Gehe sicher, dass dein Hund diese vollständig frisst, ansonsten nimmt er die wichtigen Mineralien nicht auf. Wenn du dies zuerst fütterst, behalte ihn im Auge. Ein Verschlucken der Knochen kann u.a. zu Darmverstopfungen führen. Jeder Knochen hat einen anderen Knochenanteil, der bei der Berechnung berücksichtigt werden sollte. Als Beispiel, ein Hühnerhals enthält ca. 36% Knochenanteil.
Wenn dein Hund keine Knochen verträgt oder du diese nicht füttern möchtest, suche dir bitte eine Alternative. Hier kannst du Algenkalk, Eierschalenpulver oder hochwertiges Knochenmehl füttern.
TIPP 💡: Ein weitere Möglichkeit ist gewolfte Knochen zu füttern.

Innereien enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Leber sollte ca. 10% Anteil haben. Leber enthält vor allem wichtiges Vitamin A und D und Kupfer.
Herz ist gut verdaulich und besonders wertvoll. Es enthält u. a. die Vitamine B, C und E sowie Kalium, Eisen und Selen. Die essentielle Aminosäure Taurin ist reichhaltig enthalten.
Niere hat viel Protein und Vitamine. Es ist kein Muss im Napf, aber diese Innerei enthält wichtige Vitalstoffe, wie Kalium, Folsäure und Selen.
Pansen ist gut einmal die Woche zu geben, dann gerne den grünen Pansen. Da sind mehr Vitalstoffe enthalten.

Hunde benötigen die wichtigen Omega - Fettsäuren und auch gesättigte Fettsäuren.
Gesättigte Fettsäuren: Es gibt drei Typen: gesättigt, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte. Das Fleisch enthält eine Kombination aus allen drei. Wenn es möglich ist, füttere Fleisch von Tieren die sich hauptsächlich von Gras ernähren bzw. damit gefüttert werden, diese haben ein besseres Fettverhältnis. Tiere die mit Getreide gefüttert wurden, haben viel mehr gesättigte Fettsäuren.
Tipp 💡: Wenn dies schwierig für dich, füttere eine Kombination aus Rind und Huhn, da Huhn von Natur aus mehr ungesättigte Fettsäuren hat.
Omega - Fette: Es gibt die Omega - 6 und die Omega - 3 und zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Omega - 6 begünstigten eher Entzündungen und Omega - 3 reduzieren diese. Tiere die mit Getreide gefüttert wurden, enthalten mehr Omega - 6, als Tiere die sich von Gras ernährt haben. Vermeide wenn möglich die Haut vom Huhn (enthält sehr viel Omega-6) zu füttern. Füttere eine Auswahl aus Wiederkäuer (Lamm, Rind, Ziege) und Geflügel. Gebe hochwertiges Omega-3 Öl mit ins Futter. Mein Vorschlag hier ist eine Mischung aus Grünlippmuschel und Ahiflower.

Nicht alle Gemüsesorten auf diesem Bild dürfen Hunde fressen
Gemüse und etwas Obst sind wirklich ein MUSS im BARF - Napf. Zum Barfen zählt nicht nur die fleischigen Komponenten. Gemüse und Obst enthalten sehr wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, diese die Gesundheit deines Hundes stark positiv beeinflussen. Sie wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Zu den sekundären Pflanzenstoffe zählen die Polyphenole. Diese spielen eine wichtige Rolle für ein gutes Immunsystem. Dies beugt von vornherein viele Krankheiten vor. Der Darm deines Hundes freut sich sehr darüber, da hier die wertvollen Ballaststoffe enthalten sind. Die sorgen für eine gute Verdauung und füttern die wertvollen und guten Bakterien im Darm. Hier kommen auch die Polyphenole wieder ins Spiel, wenn die Bakterien diese verdauen entstehen kurzkettige Fettsäuren und von denen kommt die wertvolle Unterstützung für das Immunsystem.
Tipp💡 : Ja, ich war sehr fleißig mit meiner Wissensvermittlung. Lese dir gerne meinen Blog - Artikel zum Thema Gemüse für Hunde durch 🤓

Nun sollte der gefüllte Napf gut aussehen, aber hier kann es noch zu Mangelpunkten kommen.
Vitamin D: Diesen Vitamin kann generell aus der Sonne hergestellt werden, jedoch bei Hunden eher fraglich, weil die Sonnenstrahlen nicht die Haut treffen. Deshalb ist es wichtig eine Vitamin D Quelle dazu zu füttern. Fetthaltiger Fisch, wie Lachs und Sardellen, sind in eine gute Quelle. Jedoch ist Fisch nicht nachhaltig und oft mit Schwermetall belastet. Eine weitere Quelle sind Pilze. Grünlippmuschel enthält Vitamin D. Eigelb ist hier meine favorisierte Quelle. Eigelb von Freilandhennen die viel Sonne bekommen und gutes Futter haben gutes Vitamin D. Eigelb kannst du mehrmals pro Woche geben. (Bitte füttere nicht das rohe Eiweiß).
Mangan: Ein Spurenelement und wichtig für den Stoffwechsel. Mangan befindet sich im Spinat und Nüssen, sowie in Muscheln (Grünlippmuschel)
Zink: Ein Spurenelement und wichtig für Fell und Haut. Dies befindet sich in Nüssen und Eigelb.
Jod: Ein Spurenelement wichtig für die Schilddrüse und somit für den Stoffwechsel. Das Seealgenmehl ist eine gute Quelle.
Mein Erfahrung: Es gibt einige Nährstoffe, die wirklich schwierig sind komplett über das Futter abzudecken. Generell empfehle ich hier mit Zusätzen zu arbeiten. Ich habe festgestellt, dass es oft Defizite im Bereich: Kupfer, Mangan, Zink, Jod gibt. Des weiteren sei dir bitte bewusst, wenn ein Futtermittel nicht gefüttert wird, weil dein Hund es nicht mag oder du es nicht füttern möchtest, benötigt dies einen Ausgleich.
Anmerkung: Du möchtest wirklich gerne barfen, doch du wünschst dir Unterstützung für den Anfang. Gerne stehe ich dir mit meinem Wissen zur Seite und erstelle deinen Hund seinen unvergleichbaren Futterplan. Mehr erfahren.

BARF kann jeder der Lust darauf hat. Am Anfang benötigt es eine gewisse Eingewöhnungszeit, aber dann ist es ein Teil des Alltags.
Ich freue mich über dein Kommentar 🤗⤵
Liebe Grüße,
Kirsty
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Die Themen Operation und Narkose waren für mich irgendwie nie relevant gewesen. Meine Hündin war immer total fit und vital. Doch es kommt schnell anders als man denkt. Bei ihr gab es Ende 2020 einen Eingriff. Eine akute Kastration, da ihre Gebärmutter entzündet war. Nun stellte sich mir die Frage: Wie unterstütze ich meinen Hund nach einer Operation?
Isis nach ihrer OP
Jede Narkose birgt ein Risiko. Daher sichern sich die Tierärzte ab. Klären dich als Hundehalter auf und du musst dies unterschreiben. Eine Narkose dient dazu, dass das Schmerzzentrum deines Hundes deaktiviert wird, die Muskeln erschlaffen und er tief und selig schläft. Um das Risiko zu verringern, dass es keine Komplikationen gibt wie zum Beispiel: Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, Atemdepression oder – im schlimmsten Fall – Herz-oder Atemstillstand hat dein Tierarzt während des Eingriffes immer Medikamente und Hilfsmittel bereitstehend um dies erfolgreich zu bekämpfen.
Was kannst du tun, bevor dein Hund wieder nach Hause kommt?
Sorge auf jeden Fall dafür, dass dein Hund einen warmen und kuschligen Ort hat zum Schlafen hat. Frische Decken, eine warme Stelle die leicht zu erreichen ist. Vielleicht organisierst du eine Rampe zum Auto fahren und für mögliche Treppen. Habe eine Halskrause griffbereit und wenn nötig einen Body, um die OP - Narbe zu schützen.
So eine OP kann einen als Hundebesitzer*in wirklich stark aufwühlen. Ich fühle mit dir. Hast du eine Frage hierzu, dann schreibe mir gerne eine Nachricht.

Es kann sein, dass dein Hund etwas übel wird und sogar erbricht. Dies ist normal, da die Narkose auf den Magen-Darm-Trakt schlägt. Dein Vierbeiner sollte daher auch 12-15h nach dem Eingriff kein Futter bekommen. Wunder dich nicht, wenn er ab und zu hustet. Dies liegt daran, dass er beamtet wurde und der Hals etwas gereizt ist. Hast du noch einen Hund zu Hause, halte sie getrennt von einander. Es kann sein, dass dein gesunder Vierbeiner keine Rücksicht auf den Patienten nimmt. Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann natürlich sein Rudelmitglied zu ihm. Dieser kann dann Trost spenden.
Dein Hund braucht viel wirklich viel Ruhe. Natürlich hängt es stark davon ab, was gemacht wurde. Hunde zeigen nicht gerne Schwäche, daher gehe nicht davon aus, dass dein Liebling dir schon sagen wird, dass er Ruhe benötigt. Halte dich an die Gassi-Zeiten die dein Tierarzt dir gesagt hat. Behalte deinen Liebling im Auge.
Frisst er gut? Trinkt er adäquat? Wie ist sein Kot- und Urinabsatz? Leckt er seine Wunde? Wie ist sein Verhalten? Benötigt er eine Halskrause oder geht es auch ohne?
Denke an die Medikamente die er vielleicht noch bekommen muss. Kontrolliere die Narbe und halte diese sauber. Schone deinen Hund so lange, wie es dein Tierarzt es die empfohlen hat. Lieber ein Tag länger, als zu früh.
Als meine Hündin wieder nach Hause kam, war sie sehr schläfrig und leicht orientierungslos. Am nächsten Morgen ging es ihr bereits viel besser. Mir ist es damals schon schwer gefallen, nur kurze Spaziergänge zu machen, da meine Hündin und ich echt viel unterwegs sind. Aber sie zeigte an, wann es genug war. Das war genau nachdem sie sie erleichtert hat - 10min Gassi anstelle 1,5 Stunden. Ihre Medikamente, Antibiotika und Schmerzmittel, hat sie mit ins Futter bekommen. Ihr Fressverhalten war normal. Nur am der Tag der OP, hat sie nichts zu fressen bekommen. Ich hatte große Sorge am Anfang mir die Narbe anzugucken. Diese habe ich sauber gehalten, weil sie einen Body trug. Der Tierarzt hat sich die Narbe angeguckt bei den Nachfolgeuntersuchungen. Sie war 10 Tage krank geschrieben, aber eigentlich war es noch länger...
Die Wundheilung ist hier der ganz wichtige Punkt. Achte auf mögliche Blutungen, Schwellungen, Rötungen, Verlust von Wundflüssigkeit. Wenn dies eintreten sollte, kontaktiere deinen Tierarzt. Lass deinen Hund nicht unbeaufsichtigt. Diese Zeiten wird und würde er sehr gerne zum lecken nutzen. Natürlich abhängig vom Eingriff, sollte dein Hund nicht springen
Meine Hündin ging es die ersten drei Tage prima. Dann verlor sie einmal Blut. Jedoch war dies "normal", da das Blut klar war und nach einer Kastration kann dies auftreten. Dennoch habe ich das mit dem Tierarzt abgeklärt. Am vierten Tag fing ihre Wunde an zu Nässen. Wieder leichte Panik. Sie verlor Wundflüssigkeit. Nichts ungewöhnliches, aber ein Grund zum handeln. Diese Wundflüssigkeit musste leicht raus massiert werden und danach musste ein Verband umgelegt werden. Zudem war Fieber messen angesagt. Nach ca. 5 Tagen war dies vorbei und ihre Narbe heilte komplett ab.
Gerne kläre alles mit deinem Tierarzt ab. Hier möchte ich dir meine Tipps vorstellen, wie du deinen Hund durch die Ernährung unterstützen kannst:
1.)
Füttere nach einer Narkose erst mal einige Tage bis sogar zwei Wochen Schonkost. Bitte kein Trockenfutter, dies ist sehr belastend für den Magen-Darm-Trakt. Füttere eine hochwertiges Nassfutter. Aber noch besser, koche für deinen Hund. Gekochtes Huhn (Alternativ eine hochwertige Reinfleischdose „(bezahlter Link)“- meine Empfehlung) mit gedämpften Gemüse und gekochten Kartoffeln. Als Gemüse empfehle ich dir: Karotten, Pastinake, Fenchel, Süßkartoffeln, Petersilienwurzel und Topinambur. Gerne suche dir zwei bis drei Sorten aus. Apfel ist auch immer gut.
Der Magen-Darm-Trakt deines Hundes ist durch die Narkose und die möglichen Antibiotika belastet. Zudem befindet sich dein Hund in der Wundheilung (das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren) und ist gerade im Stresszustand. Daher ist weniger mehr. BARF oder Trockenfutter würde das System einfach zusätzlich belasten.
2.)
Unterstütze die Wundheilung und das Immunsystem. Hier empfehle ich dir die Fütterung von Bio-Rohhonig oder Manuka-Honig. Honig wirkt entzündungshemmend und antibiotisch. Grapefruitkernextrakt, meine nächste Empfehlung. Hat viel natürliches Vitamin C. Gebe etwas LaVita mit
ins Futter. Dies ist ein Mikronährstoffkonzentrat, was einfach alles beinhaltet um deinen Hund von Innen zu stärken.
3.)
Natürlich sind in dem Moment Narkose und oft Schmerzmittel unerlässlich. Jedoch belastet es den Körper deines Hundes mit Schadstoffen. Daher ist eine Unterstützung zum Entgiftungsprozess wichtig. Hier arbeite ich sehr gerne mit Vitalpilzen. Da ist der Reishi Pilz super.
4.)
Super, super wichtig. DARMAUFBAU. Natürlich ist nach einen Eingriff die Behandlung mit Antibiotika sehr wichtig. Jedoch lassen diese nicht nur böse Bakterien sterben, sondern auch die guten Bakterien im Darm. Der Darm kann sich innerhalb weniger Tage wieder aufbauen, doch bitte mit positiver Unterstützung. Präbiotika (Anzeige) und Probiotika (Anzeige). Bitte fange hiermit erst nach der Antibiotikagabe an.
5.)
Um deinen Hund nach der OP komplett aufzupeppeln, kann ich dir aus tiefsten Herzen das Produkt GladiatorPlus empfehlen. Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Sprich das Immunsystem, die Leber für die Entgiftung und der Darm. Isis hat dies bekommen und nach kürzester Zeit konnte ich feststellen, wie ihre Vitalität zugenommen hat. Ein Kundin von mir hat es ihrem Hund gegeben, weil die Leberwerte erhöht waren. Nun sind diese wieder im Normalbereich.
Bei Interesse klicke gerne auf den Banner oder besuche die Webseite (Anzeige). Mit diesen Code: XGP4181 bekommst du einen 5 € Neukundenrabatt und eine versandkostenfreie Lieferung (ab einem Warenkorbwert von 50 €).

Natürlich hoffe ich, dass es deinem Hund bald wieder besser geht.
Du möchtest gerne einen erstellten Schonkostfutterplan. Sehr gerne erstelle ich diesen für deinen Hund.
Liebe Grüße
Kirsty und Hündin Isis
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Tipp 💡: Was darf und muss sogar in den BARF -Napf und was nicht. Das Buch Futterfibel von Nadine Gelhaus kann ich dir für den ersten guten Überblick empfehlen. Dies war einer meiner ersten Bücher. Hier klicken (Anzeige).
Bei einem gekauften Futter können die Deklarationen oft schwammig sein. Einige Hersteller finden ihre Wege, um ihr Futter besser da stehen zu lassen, als es ist. Leider müssen auch nicht alle Zusatzstoffe angegeben werden. Vor allem Trockenfutter ist stark behandelt, weil es getrocknet, gepresst, gemahlen wird. Zudem muss das Trockenfutter lange haltbar sein, dies beeinträchtigt die Qualität - egal wie hochwertig die Zutaten sind. Die Herkunft der Futtermittel, wie Fleisch, Innereien, Getreide ist schlecht nachzuvollziehen. Wer dazu mehr wissen möchte, empfehle ich sehr gerne das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" „(bezahlter Link)“von Hans-Ulrich Grimm.
Wenn du das Futter für deinen Hund selber zubereitest, also barfen oder selber kochen, entscheidest du über jede einzelne Komponente. Kannst auf regionales - saisonales Obst und Gemüse zurück greifen. Du kannst dich ganz bewusst für hochwertiges rohes Fleisch und Innereien entscheiden. Dein Hund benötigt kein Steak oder Medaillon, aber die Qualität vom Fleisch sollte passen. Hochwertige Schlachtabfälle als Fleisch zum barfen sind sehr zu empfehlen. Als Innereien kannst du super Leber und Herz füttern, dies wird von Hunden oft gut vertragen und sie fressen es gerne. Wenn dein Hund dies mag und verträgt, bietet es sich an diese immer roh zu füttern. Verträgt dein Vierbeiner rohes Fleisch und/oder Innereien nicht gut, kannst du auch selber kochen statt zu barfen. Mit diesem gefüllten Napf, weißt du zu 100% was drin steckt 👍
"Hunde fressen mit Liebe zubereitet Futter super gern"
Durch barfen hatten deren Hunde: (und auch bei meiner Hündin)
Ein Plus für die Darmflora
Darmbakterien lieben frisches Futter. Im Dickdarm deines Hundes (aber auch bei dir ) befindet sich das Mikrobiom auch Darmflora genannt. Dort wimmelt es nur von Bakterien, die "Gut" sind, da sie dafür sorgen, dass die Verdauung rund läuft. Diese benötigen Futter welches vor allem in naturbelassenen Nahrungs(Futter)mittel zu finden ist. Zum Beispiel die oft erwähnten sekundären Pflanzenstoffe. Dies nur mal als kleiner Einblick zwischendurch.
Tipp💡 : Möchtest du mehr zum Thema Darmsanierung erfahren. Hier geht es zu meinem Blogartikel.
Jeder Verarbeitungsprozess, sei es erhitzen, zermahlen, lange Lagerung ermöglichen, zerstört Nährstoffe wie u.a. Vitamine. Nährstoffe sind oft Licht- und Temperatur sensibel. Daher wird dem Fertigfutter oft bzw. so gut wie immer synthetische Zusätze zugesetzt, weil es dem Futter sonst an Vitamine und Mineralstoffe fehlen würde.
Bei der Zubereitung beim barfen oder selber kochen wirst du natürlich auch Nährstoffe verlieren, aber in viel kleineren Mengen und wie bereits erwähnt, der Verlust von wichtigen Pflanzenstoffen ist kaum gegeben. Hier kannst du sonst auch das Barf - Futter mit einem natürlichen Produkt optimieren, somit es deinem Hund an nichts fehlt.
Tipp💡 : Anke Jobi erklärt in ihrem Buch "Clean Feeding" ganz ausführlich warum BARF für unsere Hunde so gesund ist. Hier geht's zum Buch (Anzeige).
Statt Berge nur noch Häufchen. Barf wird einfach besser von deinem Hund verarbeitet und dadurch reduziert sich der Kot fast um die Hälfte. Ich war mit einer lieben Freundin Gassi, die selber keinen Hund hat. Sie war sehr erstaunt, was nur aus meiner Isis "raus gekommen" ist. Als ich damals das Futter umgestellt habe, war ich wirklich erstaunt darüber, dass im Kotbeutel fast nichts mehr drin war. Das bedeutet, dass das Futter besser verwertet wird und dadurch weniger "Abfall" entsteht. Dies kommt natürlich deinem Hund zu Gute, da somit auch die wichtigen Nährstoffe optimal verstoffwechselt und aufgenommen werden.
Dein Hund hat die Zähne schön. Es gibt zwei Gründe, warum du die Zahngesundheit deines Hundes mit Barf verbessert wird. Dein Hund wird mehr Kauartikel bekommen, wie Knochen und Knorpel und sich somit die Zähne durch das Kauen reinigen. Die natürliche Zahnbürste für deinen Hund. Ein Grund für Zahnstein kann die Zusammensetzung der Mineralien sein. Durch das Umstellen auf frisches Futter wird die Zusammensetzung und die Menge der Mineralien verändert und dies kann dazu führen, dass viel weniger Zahnstein gebildet wird.
Zahngesundheit ist nicht nur ein optischer Faktor, sondern auch ein wichtiger Faktor für die Organgesundheit. Kommt es zur Entzündung am Zahnfleisch deines Hundes, sammeln sich dort Bakterien. Diese können dann im Blutkreislauf zu den Organen kommen. Wenn dies nicht beseitigt wird, greifen diese Bakterien die Organe an. Und dies wiederum kann zu Organerkrankungen führen, wie am Herz, an der Leber und Niere.
Es ist wichtig über den Nährstoffbedarf deines Hundes Bescheid zu wissen. Wie viel Vitamine und Mineralstoffe benötigt dein Vierbeiner? Wenn du barfen möchtest, findest viele wichtigen Informationen in Büchern und im Internet. Um ganz sicher zu sein, ist eine Zusammenarbeit mit einem Barf-Berater sehr zu empfehlen. Der Bedarf von jedem Hund ist unterschiedlich und kann in solch einer Beratung zum barfen besprochen und angepasst werden.
Tipp💡 : Damit dies nicht passiert, unterstütze ich dich sehr gerne. Für deinen Hund erstelle ich einen unvergleichbaren & ausgewogenen Futterplan. Mehr erfahren.
Rohes Fleisch, vor allem Geflügelfleisch, birgt die Gefahr von Infektionen. Durch das Kochen sterben Parasiten und Bakterien ab, die an rohen Fleisch noch vorhanden sind. Wenn in deinem Haushalt Kinder oder ältere Menschen leben, ist es vielleicht besser für deinen Hund zu kochen. Vorher gefrorenes Fleisch sinkt das Risiko. Bitte achte beim Auftauen des rohen Fleisches darauf, dass dies langsam im Kühlschrank passiert. Gründliches Hände waschen sinkt das Infektionsrisiko. Noch ein weiterer Tipp - alle Arbeitsflächen gründlich zu reinigen und vielleicht gleich für deinen Hund und sein Barf - Fleisch ein separates Schneidebrett zu haben.
Falsche Knochenfütterung kann eine Gefahr sein. Knochen sind für Hunde die BARF bekommen eine wichtige Kalzium- und Energiespender. Es ist hier wichtig, welche Art von Knochen gefüttert wird. Es gibt Knochen die sehr schnell splittern und deinen Hund verletzen könne. Beim barfen eignen sich Mark-, Fleisch- und Jungtierknochen. Generell solltest auf Geflügelknochen verzichten. Als Einstieg zum barfen bieten sich Geflügelhälse an, diese fressen die Hunde sehr gerne. Falls dein Hund keine Knochen verträgt und nicht gerne frisst, suche dir bitte eine Alternative. Hier bietet sich das Mehl aus Knochen an, Eierschalenpulver oder Algenkalk an. Dies kannst du einfach unter das BARF - Futter mischen.
Wenn du deinen Hund mit BARF füttern möchtest überwiegen in meinen Augen dir Vorteile. Jedoch sind bestimmte Punkte zu beachten, dass es auch in vollen Rahmen gesund ist für deinen Hund. Eine gute Alternativ zum BARF, falls dein Hund rohes Fleisch nicht mag oder verträgt, ist selber kochen.
Was hältst du von Barf? Freue mich über deine Erfahrung zu lesen 🤗
Viele Grüße,
Kirsty
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]]>Diese Art der Fütterung wurde extra für Haushunde entwickelt. Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet: "Bone and Raw Food" - übersetzt "Knochen und rohes Futter". Im deutschen wird es übersetzt mit: " Biologisch artgerechte Rohfütterung". Barf ist angelehnt an die Art des Futters von Wildhunden und Wölfen. Hier findest du noch eine ausführliche Definition.
Eine BARF Hund - Ration besteht aus:
Beim barfen wird deinem Hund ausschließlich alles roh gefüttert. Die Gefahr beim BARF ist generell die Mangelernährung und der Aspekt der Hygiene. Lese gerne mehr dazu in meinem Blogartikel - BARF - Vor-und Nachteile 🤓


Die Qualität von den Zutaten, vor allem vom Fleisch, Fisch und Knochen, sollte hochwertig sein. Damit meine ich nicht das Filet vom Rind. Sondern auf artgerechte Tierhaltung achten und das es hochwertige Fleischabschnitte sind. Als Basis berechnest du 2,5 bis 3,5% des Körpergewichtes. Je nach Größe und Aktivität deines Hundes, sowie Gesundheitszustand und Alter schwanken diese Werte. Als Maßstab fütterst du 70% fleischige Komponenten und 30% Gemüse / Obst. Die 70% setzen sich aus 40% Muskelfleisch, 10% Knochen und 20% tierische Nebenprodukte zusammen. Die 30% setzen sich aus 15% aufgeschlossene Kohlenhydrate (wie zum Bsp.: gekochte Kartoffeln, gekochter Reis) und 15% Gemüse mit etwas Obst.
Die Ration muss ausgewogen sein, jedoch muss diese nicht jeden Tag zu 100% abgestimmt sein, aber auf die Woche gesehen sollte es passen.
Tipp 💡: Wenn du mit dem Barfen starten möchtest, aber nicht alleine. Gerne biete ich dir meine Unterstützung an, indem ich deinen Hund einen unvergleichbaren & ausgewogenen Futterplan erstelle und dir mit Rat & Tat zur Seite stehe. Mehr dazu.
Warum liegt nun bei Hunden der Fokus so stark auf ausgewogen?
Da Hunde sich ihr Futter nicht selber aussuchen können. Dein Hund wird von dir zwei- bis dreimal täglich gefüttert und vielleicht einige Leckerlis nebenbei. Das ist seine komplette Ernährung für den Tag. Ist diese nicht ausgewogen, wird es auf Dauer zu Mangelzuständen kommen. Natürlich dürfen es mal "unausgewogene" Tage zwischendurch geben und auch der Urlaub kann hier eine Ausnahme sein. Sechs Wochen sollten kein Problem sein.
Falls dein Hund generell die Nase bei rohen Futter rümpft, zwei Tipps. Prüfe mal, ob es sich um die komplette Mahlzeit handelt oder doch nur um eine bestimmte Komponente. Falls du kein "go" von deinen Hund hast, kannst du auch für deinen Feinschmecker kochen. Dies wird von Hunden manchmal lieber gefressen und vertragen.
Tipp 💡: Dies ist von mir eine Empfehlung für Eierschalenpulver.(Anzeige)

Zum Barfen gehört die Knochenfütterung. Starte hier langsam, weniger ist mehr. Zum Start eignen sich Hälse recht gut. Viele Hund vertragen leider keine Knochen und reagieren mit Durchfall oder Verstopfung. Lass dein Hund nicht unbeaufsichtigt Knochen fressen. Es kann passieren das dein Hund diese ganz verschlingen will oder sich diese am Gebiss verkeilen. Dein Hund sollte auch nicht zu lange am Knochen knabbern, wenn er dies nicht gewöhnt ist. Geflügelknochen splittern leicht und können dein Hund verletzen. Verzichte daher auf diese. Markknochen, Rippen und Hälse bieten sich gut an.
Eine Abwechslung sorgt für eine gute Abdeckung der Aminosäuren. Die Fleisch - Sorten ähneln sich stark, sind aber dennoch leicht unterschiedlich. Zum Barfen eignen sich Lamm - und Ziegenfleisch sehr gut. Sie sind eine gute Quellen für die Fettversorgung und oft Regional zu erwerben. Hunde sind gute Fettverwerter. Rind ist sehr gut zu bekommen, aber leider wird von einigen Hunden nicht gut vertragen. Es bietet sich an, nicht alle Fleischsorten die es gibt zu füttern. Exoten sollten Exoten bleiben und mindestens eine Fleischsorte sollte noch nicht gefüttert worden sein, falls es zu Unverträglichkeiten kommt. Hier bietet sich Pferd an.

Der Hund stammt vom Wolf ab. Wir Menschen stammen vom Affen ab. Wie viel steckt jeweils vom dem Tier noch im Hund oder im Mensch? Es gibt einige Hunderassen die genetisch gesehen dichter am Wolf sind als andere. Der Hund lebt bereits sehr lange mit dem Menschen zusammen, daher hat sich auch sein Verdauungssystem angepasst. Hunde können gut Stärke verdauen im Gegensatz zu Wölfen. Der Wolf hat nicht eine so hohe Lebenserwartung wie der Hund. Die Art wie sich der Wolf ernährt, kann bei ihm zu Mangelernährung kommen.
Diese Art der Fütterung wird am Anfang definitiv etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Sobald Routine entsteht, geht dies viel schneller. Du kannst das Gemüse auch für einige Tage vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Frisches Obst und Gemüse ist besser, als Flocken. Wenn dir aber mal die Zeit fehlt, sind sie aber eine gute Ersatzlösung. Fertigbarf ist super für den Urlaub. Aber ansonsten ist dies mit Fertigfutter zu vergleichen, du weißt nicht genau was drin ist und kannst es nicht so genau anpassen, wie selbst gemachtes BARF.

Am Anfang war ich mit BARFen sehr überfordert. Ich habe mir einige Bücher besorgt und habe diese von vorne nach hinten gewälzt. Meine Unsicherheit, ob ich alles richtig mache, war die ganz Zeit dabei. Kleine und hilfreiche Tipps und praktische Handgriffe wären damals mehr als hilfreich gewesen. Als meine Ausbildung zur Coachin für Ernährung & Gesundheit anfing und meine Berechnungsprogramm bekam. War ich mehr als erschrocken, was isis in ihrer Ration alles gefehlt hat. Ein Leitfaden, eine helfende Hand und ein fertiger Futterplan hätten mir wirklich damals sehr geholfen.
In meiner Beratung kannst du von einem Futterplan bis hin zum fachkundigen Wissen (Wie man am besten BARF vorbereitet, welches Obst und Gemüse gefüttert werden kann und was es mit den Nährstoffen auf sich hat) alles erhalten.
Was denkst du über das Thema BARFen? Freue mich über dein Kommentar.
Ganz liebe Grüße,
Kirsty
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Vielleicht kommt dir einer dieser Punkte bekannt vor:
Hier wirst du erfahren, warum ätherische Öle eine gute natürliche Möglichkeit sind und wie sie deinem Hund helfen ein entspannter Hund zu werden.
Ja, es gibt Hunde die völlig entspannen und immer cool reagieren. Dann gibt es Hunde die bestimmte Situationen wirklich doof finden und dann gibt es die sensiblen Hunde. Du als Hundehalter*in wünschst dir natürlich nur das beste für deinen vierbeinigen Freund. Auch in für ihn unangenehme Situationen möchtest du ihn den Stress so gut es geht ersparen.
Vorab gesagt, ich spreche hier nicht von den kleinen Ölflaschen die du im Drogeriemarkt kaufen kannst und in eine Öllampe träufelst. Es gibt in der Qualität sehr große Unterschiede. Von giftig bis ganz 100% rein. Ätherische Öle werden ganz natürlich von Pflanzen erzeugt.
Die Wirkung der ätherischen Öle ist so vielseitig wie deren Aroma. Du kannst deinen Hund auf körperlicher Ebene damit helfen, als Beispiel: Probleme im Bewegungsapparat, Organerkrankungen. Für diesen Artikel nun entscheidend, du kannst deinen Hund auf emotionaler Ebene helfen, als Beispiel: Angst, Unsicherheit, Stress, Trauer.
Leider kann sich alles "ätherische Öl" nennen. Doch für die gewünschte Wirkung und deinen Hund vor Gefahren zu schützen ist die Qualität ist so entscheidend. Wenn das Öl 100% rein ist, dann ist es nicht giftig für deinen Hund. Bitte beachte, dass es vereinzelnde ätherische Öle gibt, die von Natur aus nicht für Hunde geeignet sind.
Tipps 💡: Bei Fragen schreibe mir gerne deine Nachricht.
Dein Hund schnuppert an einem Öl und nach nur 2 Sekunden ist dieses bereits im Gehirn angekommen. Um ganz genau zu sein im Limbischen System (zuständig für Emotionen und Triebe). In nur 20min befindet sich dieses Öl in jeder Zelle des Körpers. Nach 2 Stunden wurde es wieder verstoffwechselt, sprich der Körper hat es abgebaut und ausgeschieden. Die Öle wirken nur da, wo sie benötigt werden. Also, wenn du einen entspannten und einen unruhigen Hund zu Hause hast, dann wird der entspannter Hund durch das Öl nicht völlig in Trance entspannt, da dieser Hund diese Wirkung gerade nicht benötigt. Was total super ist, ätherische Öle haben keinerlei Nebeneffekte.
Das dein vierbeiniger Freund, nicht irgendwann den Geruch mit einer Stresssituation verknüpft, solltest du "Entspannung auf Signal" aufbauen.
Ist dein Hund in einer entspannten Situation, arbeite mit dem Geruch und gerne mit ein Entspannungssignal, wie "Relax". Als Beispiel: dein Hund liegt abends entspannt im Körbchen oder auf dem Sofa. Ihr kuschelt noch entspannt zusammen. Um genau in das Training zu gehen frage hierzu gerne einen Hundetrainer.
Tipps💡 : Gerne empfehle ich dir Sabrina Baumgärtel von Family & Dogs.
Spray:
Du kannst das ätherische Öl mit Wasser oder fraktionierten Kokosöl verdünnen und in eine Sprühflasche geben. Somit kannst du das Körbchen besprühen. Vor dem Training oder vor dem Gassi kannst das Geschirr, Halsband oder Halstuch besprühen.
Pfötchen:
Du kannst ein bis zwei Tropfen auf deine Handinnenfläche träufeln und die Pfote deines Hundes draufstellen. Das Öl zieht über das Pfötchen in den Körper ein. Schau mal, ob dein Hund ca. 1 Minute stillsteht. Wenn dein Hund ein kleiner Zappelphilipp ist, kannst du das Öl auch mit einem Roll-On auf das Pad auftragen.
Massage:
Gebe dir selber ein bis zwei Tropfen in die Handinnenfläche und verreibe es für ca. 1 Minute. Dann massiere deinen Hund über den Kopf (Vorsichtig nicht in die Augen, Ohren oder Nase - Schleimhäute sind tabu) und Hals- und Brustbereich.
Meine Erfahrung:
Mit der letzten Methode wirkt das ätherische Öle ganz nebenbei auch bei dir. Vielleicht kennst du das ja, dass sich unangenehme Situation sich auch bei dir festsetzen und du ungewollt unentspannt wirst. ich denke persönlich an Hundebegegnungen. Wenn du entspannt bist, hilfst du deinen Hund gleich doppelt.

Suche das passende ätherische Öl für deinen Hund aus. Oft wissen die Hunde instinktiv, welches Öl sie gerade benötigen. Jedoch ist die Konzentration aus einer geöffneten Ölflasche meistens zu stark für den Hund. Daher wird er sich fast immer wegdrehen. Für die Anwendung an Hunden werden die Öle verdünnt. Hund haben ja ein super Riechorgan, welches ja nicht überstrapaziert werden muss. Tabuzonen sind Augen, im Ohr, Schnauzen- oder Genitalbereich. Vorsicht: Bei der Anwendung bei Welpen gelten andere Regeln.
Da ich selber eine eher unentspanntere Hündin zu Hause habe, konnte ich viel ausprobieren. Die Erfahrung in Zusammenarbeit mit anderen Hundehalter*innen haben vieles bestärkt.
Hier mal meine Top-Ten-Erfahrungen:
Tipp 💡: Hier geht es zu meiner absoluten Lieblingsfirma für die Öle. Ich bin vorher einige Male auf die Nase gefallen. Bei Fragen melde dich gerne. Hier geht's zum Onlineshop.
Tipp: GladiatorPlus (kein ätherisches Öl): Es ist ein natürliches Produkt - 100% Kraft aus der Natur. Hierbei wird die natürliche Vitalität unterstützt. Isis hat dies bekommen und ich konnte feststellen, dass sie etwas ruhiger im Wesen geworden ist. Eine Freundin von mir hat einen sehr hippeligen Hund, der sehr stressanfällig ist. Seitdem sie das gibt, ist er viel entspannter geworden. Bei Interesse besuche doch gerne die Webseite (Anzeige). Mit diesen Code: XGP4181 bekommst du einen 5 € Neukundenrabatt und eine versandkostenfreie Lieferung (ab einem Warenkorbwert von 50 €).

Nur in Ausnahmefällen und kurz & stark verdünnt anwenden: Eukalyptus, Nelke, Teebaum, Thymian, Wintergrün und Zimt
Bei Anfallsleiden wie z. Bsp. Epilepsie meiden: Basilikum, Dill, Fenchel und Wintergrün.
Bei grünem Star (Glaukom) meiden: Eukalyptus, Lemongras und Melisse.
Bei tragenden und säugenden Hunde meiden: Anis, Basilikum, Fenchel, Ingwer, Koriander, Muskatellersalbei, Nelke, Pfefferminz, Rosmarin, Thymian, Wacholder, Wintergrün und Zimt
Wenn du Fragen hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht. Durch die Vielzahl der ätherischen Öle, ist es nicht immer einfach genau das richtige Öl zu finden. Gerne stehe ich dir ganz unverbindlich mit meinem Fachwissen zur Seite.
Ich sende dir liebe Grüße,
Kirsty